„… da reist’ ich nach Aachen hinüber.“

Wie Sie wissen, war ich „im traurigen Monat November“, nämlich vorigen Sonntag, dem Zwanzigsten, in Aachen. Da mit Gepäck unterwegs, ging ich nicht zu Fuß, sondern fuhr mit dem Bus zum Bahnhof. Dabei nutzte ich den Vorteil des pauschalen ganztätigen Ticket für ganz NRW.
Die Überwindung der Distanz von Punkt A (Duisburg) nach Punkt B (Aachen) vice versa war unproblematisch. Ich hatte immer einen Sitzplatz in Fahrtrichtung. Am Anfang sah das aber gar nicht günstig aus.
Es gibt zwei Strecken: Über Mönchengladbach durchgehend oder über Köln mit Umsteigen. Auf der direkten Strecke wurde allerdings wegen Brücken-Arbeiten Schienen-Ersatzverkehr angekündigt, und das hätte eine unkalkulierbare Verzögerung bedeutet – ich mußte doch zeitig vor der Veranstaltung eintreffen. Umso besser war es, eine durchgehende Verbindung über Köln (ohne Umsteigen) ausfindig zu machen.
Aaaber dann hieß es am Samstag im Radio, wegen Gleisbauarbeiten gäbe es zwischen Köln-Messe und Köln-Hauptbahnhof erheeebliche Störungen des gesamten Zugverkehrs. Was also tun? Ich riskierte den Weg über Köln.
In Duisburg einen Fensterplatz zu bekommen war schon fast Glückssache. Die Eisenbahn wird viel frequentiert, hauptsächlich von jungen Leuten (um die 20).
Die Trübheit es Tages tat dem Liebreiz der Landschaft keinen Abbruch. Die weiten Felder im Duisburger Süden, und dann südlich von Düsseldorf! Eine Freude und ein Genuß für den, der das Weite sucht!
Die Passagiere jedoch starrten alle auf ihre Händis. Ist der Sinn für das Abenteuer der Landschaft (auch der Kulturlandschaft) verloren? Das läßt nichts Gutes ahnen für die Zukunft der Menschheit!
Steig in die Eisenbahn oder geh ins Kino! Da wird dir der Horizont gezeigt!

In Köln kam es dann tatsächlich infolge der Gleisarbeiten zu einer kurzen Fahrtunterbrechung, aber nicht vor der Rheinbrücke, sondern hinter dem Hauptbahnhof. Insgesamt führten die Gleisarbeiten zu einer Verspätung von zwei Minuten.
Die Bahnstrecke zwischen Köln und Aachen ist gesäumt von schönen alten Kleinstadt-Bahnhöfen, die so aussehen wie früher.

Aachen ist eine schöne Stadt mit schönen alten Häusern (jedenfalls der Teil der Stadt, den ich gesehen habe).
Am Veranstaltungsort traf ich zeitig ein, wurde erwartet von der Aachener DFG-VK, und hatte noch Zeit für Vorbereitungen und innerliche Beruhigung vor einem Vortrag nach einer Anreise – und für ein kleines Mittagessen in dem schönen, modernen Café.
Für die Veranstaltung wurde wohl gut geworben, denn es fanden sich auch Interessierte ein, die zur DFG-VK keinen direkten Bezug hatten, sondern in der Tageszeitung den Veranstaltungshinweis gelesen hatten. Es mußten noch reichlich Tische und Stühle in den Raum geholt werden.
Von den Zuhörerinnen und Zuhörern war wohl kaum jemand unter vierzig. Man soll den Erfolg von Bemühungen aber nicht zu sehr davon abhängig machen, wie viel jugendliches Publikum man gewinnt. Für niemanden, der interessiert ist, bemüht man sich vergeblich.
Das Publikum zeichnete sich durch großes Interesse, bei einigen durch große Sachkenntnis aus (wordurch der Referent natürlich hohen Ansprüchen ausgesetzt ist). Es war aber auch Vorfreude auf das angekündigte Programm zu spüren (was dem Referenten die Arbeit erleichtert). Ich hatte mich auch ganz gut vorbereitet, auch anhand von Videoaufzeichnungen früherer Vorträge. Es genügt nicht, die Lesungstexte vorzulesen. Ein Vortrag darf auch nicht komplett vom Blatt abgelesen werden, man muß auch extemporieren, erklären, improvisieren, auch gelegentlich abschweifen.
Das Publikum war mit Beifall großzüging. Verkauft habe ich auch was (nur 1 Buch, nämlich „Barbara lächelt“ – die Kundin erklärte, ihre Tochter hieße auch Barbara – und ein paar meiner CDs).
Als die Veranstaltung zu Ende war, war es ja noch (später) Nachmittag, aber infolge November schon dunkel. Im Bahnhof angelangt, sah ich auf der Anzeigetafel, daß der nächste Zug über Köln Richtung Duisburg in einer halben Stunde abfahren würde. Der Zug stand aber schon am Bahnsteig und war noch ganz leer. Bis zur Abfahrtszeit füllte er sich mit Passagieren. Ich konnte wieder – Station für Station – die zielstrebige Unterwegsheit der jungen Generation besichtigen. Vom Fensterplatz hatte ich kaum was, denn es gab eigentlich nur Dunkelheit zu sehen.
Es fügte sich gut, daß ich, angekommen am Duisburger Hauptbahnhof, auf den Bus Richtung Neudorf nur eine Minute lang warten mußte.
Es war ja noch gar nicht allzu spät, als ich zu Hause eintraf. In jungen Jahren hätte ich da noch die halbe Nacht am Schreibtisch zugebracht. Aber so reichte mir kaum der nächste Tag zum Ausruhen. „Et iss wie et iss“ pflegt man nach einer Reise durch’s Rheinland zu sagen.

Ein Buch von/über Willi Hoffmeister

Von der VVN kam folgende Mitteilung:
Hallo Kolleg:innen, Mitstreiter:innen!
Es wird auf diese Neuerscheinung hingewiesen. Und es wird ihnen/euch allen anempfohlen.
Mit solidarischem Gruß
Ulrich Sander

Ein ungewöhnliches Buch ist dies „Die Faust nicht nur in der Tasche ballen“. Das Buch handelt von einem Vertreter der Arbeiterklasse wie kaum einem zweiten, einem Gewerkschafter, Antifaschisten , Friedenskämpfer und Kommunisten. „Willi Hoffmeister war nicht der große Redner, nicht die Gallionsfigur, nicht der Frontmann für die Schlagzeilen. Er war einer, der alles zusammenhielt,der alles in Gang hielt, auf den wir uns verlassen konnten. Was weiß dieses Land von seinen Besten?“ (aus der Kulturzeitschrift „Der Metzger“) Der Stahlarbeiter Willi Hoffmeister (1933-1921) setzte sich als Betriebsrat unermüdlich für seine Kolleginnen und Kollegen ein, er war Ostermarschierer der ersten Stunde und als Streiter für die Gerechtigkeit ein Vorbild. Willi Hoffmeister schrieb seine Erinnerungen auf, und legte damit – wie lange keiner mehr – ein literarisches Zeugnis aus der Arbeitswelt und dem Leben kleiner Leute ab. Einige Mitstreiter:innen haben zudem mit diesem Buch ihren Beitrag zur Ergänzung seiner Autobiografie geleistet. Diese handelt vom lebenslangen Kampf für ein anderes, ein besseres Deutschland, für ein Land ohne Rüstung und Militär, ohne Nazis, ein Land, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Kapital. Hoffmeister genoss höchstes Ansehen im Betrieb und in der Region um Dortmund. Das Bundesverdienstkreuz – beantragt vom DGB – bekam er am 30. Juli 2021 noch am Krankenbett ausgehändigt. Obwohl Willi diese Auszeichnung auch kritisch sah, hat er sich über diese Würdigung seiner politischen Arbeit gefreut, er widmete es auch der Friedens- und Arbeiterbewegung an der Ruhr. – Auf der Titelseite steht ein Zitat von Fasia Jansen: „Wenn wir das nicht aufschreiben, dann glaubt uns das hinterher kein Mensch. Wir müssen unsere Geschichte selber schreiben, die schreiben nicht über uns.“ (Eintrag beim Hungerstreik der Hoesch-Frauen, 1981).

„Die Hand nicht nur in der Tasche ballen“ – Das Willi Hoffmeister Buch,
hg. von Ulrich Sander (VVN-BdA) und Felix Oekentorp (DFG/VK)
Neue Impulse Verlag Essen, 200 Seiten. 16,80 €,

Das Buch ist in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich (auch im Versand)
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Nezudorf)
Emil-Adresse: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

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Unterzeichnet jetzt, damit Fracking verboten bleibt

Campact bittet um Aufmerksamkeit:

Gefährliche Idee
Fracking ist in Deutschland verboten. Eigentlich. Christian Lindner will das nun ändern. Dabei schadet das riskante Gasbohren dem Klima und kann das Grundwasser verseuchen. Mit einem großen Appell zeigen wir dem Finanzminister, dass die Menschen im Land seine gefährliche Idee nicht mittragen. Sei auch Du dabei: Fracking muss verboten bleiben!
Unterzeichne jetzt, damit Fracking verboten bleibt

Hallo Helmut,
mit gewaltigem Druck schiebt sich der Bohrer in die Tiefe, ein giftiger Chemikalien-Cocktail drängt in das Bohrloch. Mehrere Hundert Meter unter der Erdoberfläche brechen Gesteinsschichten auf, dabei strömt das Treibhausgas Methan nach oben. Fracking ist so klimaschädlich wie Braunkohle und eine Gefahr für unser Trinkwasser.[1] Deshalb ist es in Deutschland seit 2017 verboten. Genau dieses Verbot will Christian Lindner (FDP) nun kippen.[2][3]
Die Forderung des Finanzministers ist gefährlich – und schamlos. Lindner nutzt aus, dass sich viele Menschen im Land vor Energieknappheit fürchten. Dabei hilft sein Vorschlag in der aktuellen Krise nicht; Fracking-Gas wäre erst in ein paar Jahren in großem Stil förderbar.[4] Worum es dem FDP-Chef eigentlich geht: Er schielt auf die Stimmung in seiner Partei. Hier ist das Verbot besonders unbeliebt, seine Idee kommt bei den Liberalen gut an.
Noch steht Lindner mit seinem Vorstoß alleine da. Dabei kann es bleiben – wenn wir jetzt schnell sind. Gemeinsam mit WWF und NABU haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Wir sammeln mehr als 100.000 Unterschriften gegen Lindners Fracking-Pläne – und zwar innerhalb der nächsten 24 Stunden. So machen wir der Ampel klar: Fracking muss verboten bleiben! Helmut, bitte mach auch Du mit. Jede Stimme zählt.
Unterzeichne jetzt, damit Fracking verboten bleibt
Als der Bundestag 2017 das Fracking-Verbot beschloss, war das auch der Verdienst unserer Bürgerbewegung. Mit Petitionen haben wir die entscheidenden Abgeordneten bearbeitet, die Medien mit bildstarken Aktionen vor den Bundestag gelockt und einen Appell gestartet, den mehr als 500.000 Menschen unterzeichneten.[5][6] Campact war Teil einer deutschlandweiten Anti-Fracking-Bewegung, die jahrelang für das Verbot gekämpft hat – und am Ende gewann.
Diesen Erfolg will Christian Lindner nun zunichtemachen! Das hat System. Erst Ölbohrungen im Wattenmeer sowie längere Laufzeiten für Atom- und Kohlekraft, jetzt Fracking – in der aktuellen Krise nutzt der FDP-Mann jede Gelegenheit, um seine fossile Agenda voranzutreiben.[7][8][9] Damit blockiert er, was eigentlich Vorrang haben sollte: den massiven Ausbau der Erneuerbaren und deutlich mehr Tempo bei der Energieeffizienz.
Wir müssen der gefährlichen Forderung des Finanzministers jetzt widersprechen – und zwar bevor sein Plan aufgeht und sich die Fracking-Debatte in seinem Sinne entwickelt. Wenn in kürzester Zeit mehr als 100.000 Menschen den Appell unterzeichnen, ist das ein starkes Signal an Christian Lindner und die Ampel: Das Fracking-Verbot muss bleiben.
Unterzeichne jetzt, damit Fracking verboten bleibt
Herzliche Grüße
Antonia Becher, Campaignerin

PS: Ein Blick nach Großbritannien zeigt: Selbst Konservative knicken bei großem Anti-Fracking-Protest ein. Fracking war dort einen Monat lang erlaubt – bis der neue Premier Rishi Sunak es nach massivem Protest direkt wieder einkassiert hat.[10] Unterzeichne jetzt, damit Fracking auch bei uns verboten bleibt.
Unterzeichne jetzt, damit Fracking verboten bleibt

[1]„Erdgas ist ein Klimaschädling genau wie Kohle“, Deutschlandfunk Online, 6. Februar 2020
[2]„Warum ist Fracking so umstritten?“, Der Spiegel Online, 4. Oktober 2022
[3]„Lindner drängt auf schnellen Einstieg in Fracking“, Der Spiegel Online, 30. Oktober 2022
[4]„Fracking? ‚Keine schnelle Lösung‘ für Energiekrise“, Der Spiegel Online, 30. Oktober 2022
[5]„Wie wir mit Wahlkreis-Petitionen das Fracking-Gesetz stoppen“, Campact-Blog, 3. Juni 2015
[6]„Immerhin: Ein erster Schritt Richtung Fracking-Verbot“, Campact-Blog, 24. Juni 2016
[7]„Lindner befürwortet Öl- und Gasförderung in der Nordsee“, Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 7. April 2022
[8]„Energiekrise: FDP zweifelt an Vorziehen des Kohleausstiegs“, Berliner Morgenpost Online, 11. September 2022
[9]„Kernkraftwerke: FDP und CDU wollen dauerhaften Weiterbetrieb“, ZDF Online, 6. September 2022
[10]„Britische Regierung stürzt beim Klimaschutz ins Chaos“, Handelsblatt Online, 1. November 2022

Mein Kommentar:
Wenn es heißt „Lindner stoppen“, dann bin ich dabei. Dieser Nichtsnutz!
Der Lindner ist ein Mann, der immer nur Scheiße vorschlägt.

Hochfeld: Wieder Fest für alle

Heute, Sonntag, 13. November, ist wieder FEST FÜR ALLE im Böninger Park. Da kann man hingehen.

Details
Kommt zum „Fest für Alle“ am 13.11. ab 15 Uhr im Böninger Park!
Lernen wir uns kennen, trinken und essen gemeinsam – umsonst und draußen!
Am „Suppkultur“-Pavillon bekommt ihr Essen und Trinken (Wer kann, gibt eine Spende). Syntopia steht im „Umfairteil“-Pavillon bereit! Dort könnt ihr warme Anziehsachen und Dinge abgeben, die ihr gerne teilen möchtet oder mitnehmen, was ihr braucht. Im „Forderungspavillon“ sammeln wir Eure Forderungen und Unterschriften unter unser „ManiFest“ oder ein Videostatement.
Ein musikalisches Bühnenprogramm kann wie gewohnt nicht stattfinden, da an diesem Tag besondere Auflagen gelten („Volkstrauertag“). Aber wir sind bemüht,
eine angemessene Lösung zu finden.
Wenn ihr uns dabei helfen und unterstützen möchtet, meldet Euch bei uns! Oder kommt immer montags ab 19 Uhr ins Zentrum für Kultur.
Bis dahin mit solidarischen Grüßen aus Hochfeld!

Samstag in Lützerath

Campact gibt bekannt:

280 Millionen Tonnen Kohle: Diese enorme Menge darf RWE aus dem Tagebau Garzweiler holen. Zu viel, um Deutschlands Klimaziele zu erreichen.[1] Doch die Bundesregierung ist in Panik. Aus Angst vor Energieengpässen erfüllt sie Konzernen wie RWE gerade alle Wünsche. Und erlaubt auch das Verfeuern von Kohle, was uns noch tiefer in die Klimakrise treibt – statt die Erneuerbaren auszubauen.
Dem Dorf Lützerath im Rheinland droht deshalb die Zerstörung. Klimaaktivist*innen wollen das verhindern. Sie halten das Dorf besetzt, leben hier in Bauwagen und auf Baumhäusern, wie damals im Hambacher Wald.[2] Und wie 2018 steht auch diesmal eine gewaltsame Räumung mit Polizei-Großaufgebot bevor. Damit die Aktivist*innen noch eine Chance gegen den einflussreichen Kohlekonzern haben, brauchen sie jetzt Deine Hilfe!
Pauline Brünger von Fridays for Future organisiert für kommenden Samstag zusammen mit Campact und anderen Organisationen eine Demonstration in Lützerath. Die 20-jährige Studentin aus Köln will den Grünen in der Landesregierung klarmachen, dass sie in der Pflicht sind: „Eine Partei, die für Klimaschutz gewählt worden ist, darf nicht zulassen, dass es einen so schrecklichen Polizeieinsatz gegen Klimaaktivist*innen gibt wie damals im Hambi. Wir brauchen jetzt ein Räumungsmoratorium!“
Das Datum der Demo ist ideal: Morgen beginnt die Weltklimakonferenz, dann beraten Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in Ägypten über das 1,5-Grad-Ziel. „Diese mediale Aufmerksamkeit lenken wir ins Kohlerevier. Mit einer großen Demonstration ziehen wir die 1,5-Grad-Grenze vor Lützerath. So wird den Grünen in der Landesregierung klar: Das ganze Land, die ganze Welt schaut darauf, wie sie jetzt entscheiden.“ Damit die Aktion eindrucksvoll wird, braucht es möglichst viele, die nah genug am Tagebau wohnen, um am Samstag zur Demo zu kommen. Bitte sei auch Du in Lützerath dabei!
Ort: Lützerath am Tagebau Garzweiler, 41812 Erkelenz Zeit: Samstag, 12. November, 12 Uhr
Vom Bahnhof Erkelenz fahren ab 10 Uhr Shuttlebusse nach Lützerath – und nach der Demo auch wieder zurück. Gemeinsam mit Freund*innen und Bekannten kannst Du natürlich auch eine Fahrgemeinschaft mit dem Auto bilden: Frag doch am besten jetzt gleich mal in Deinem Ort oder Freundeskreis herum, wer am Samstag in Lützerath dabei ist.
Wir rechnen mit viel medialer Aufmerksamkeit für diese besondere Demo direkt am Tatort Tagebau. Bringe gerne Deine ganz eigene Botschaft mit und schreibe sie auf ein Plakat oder eine Fahne – vielleicht schafft sie es in die bundesweite Berichterstattung.
Herzliche Grüße
Lara Eckstein, Campaignerin

PS: Ein Windrad wird abgerissen – damit der Weg frei ist für die Kohlebagger: Diese Bilder aus dem Rheinland gingen vergangene Woche um die Welt.[3] Was für ein fatales Zeichen gegen die Energiewende in Deutschland. Kommenden Samstag, den 12. November stellen wir uns in Lützerath dem Kohle-Irrsinn entgegen und fordern: Bagger stoppen – Klimaschutz jetzt!

[1]„Kein Grad weiter – Anpassung der Tagebauplanung im Rheinischen Braunkohlerevier zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze“, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, 11. Juni 2021
[2]„Das Dorf, das der Kohle weichen muss“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Oktober 2022
[3]„Entsetzen über Windräder-Abriss bei Lützerath“, WDR Online, 25. Oktober 2022

Leistungen und Bedürfnisse

Peter Kropotkin hat gesprochen:
Fürst Pjotr Alexejewitsch Kropotkin (1842-1921) war ein kluger Mann. Darum hätte sein anarchistischer Fanclub ein geeigneteres Zitat einem Zusammenhang entnehmen können. Man könnte (falls böswillig) das so mißverstehen, die Predigt bürgerlicher Ökonomen nach „Lohnverzicht“ würde hier bis zur Totalität gesteigert. Oder so gesagt: Die „zukünftige Gesellschaft“ müßte schon SEHR zukünftig sein.
Der zweite Satz ist dafür umso eindeutiger zu bekräftigen!

P.S.: Diese Organisation „Die Plattform“ ist übrigens immer noch aktiv und im Netz zu finden.
P.P.S.: Daß in der Buchhandlung Weltbühne Bücher von Kropotkin zu kriegen sind ist Ehrensache.
P.P.P.S: Das Wort „Fanclub“ ist gar nicht so despektierlich gemeint wie manche es empfinden mögen.

afas auf youtube

Das müßt ihr gucken und euch anhören: afas auf youtube.

 

Das Archiv für alternatives Schrifttum ist eine gute Idee. Ihr müßt das machen wie ich und Mitglied werden. Schon ab 25 Euro Jahresbeitrag (für Einzelpersonen. Institutionen 150 Euro) ist man dabei.
Wer nicht ein Leben lang Mitglied sein will, kann ja auch mal sporadisch was springen lassen.
Afas muß bleiben.

Wieder ein Fest für alle

Kommt zum „Fest für Alle“ am 9.10. von 15-19 Uhr im Böninger Park!
Lernen wir uns kennen, trinken und essen gemeinsam und hören Musik – umsonst und draußen!
Am „Suppkultur“-Pavillon bekommt ihr Essen und Trinken (Wer kann, gibt eine Spende). Syntopia steht im „Umfairteil“-Pavillon bereit! Dort könnt ihr warme Anziehsachen und Dinge abgeben, die ihr gerne teilen möchtet oder mitnehmen, was ihr braucht. Im „Forderungspavillon“ sammeln wir Eure Forderungen und Unterschriften unter unser „ManiFest“ und natürlich wird es auch wieder ein Bühnenprogramm geben, was wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.
Wenn ihr Fragen habt oder uns helfen und unterstützen möchtet, meldet Euch bei uns! Oder kommt am 03.10., ab 19 Uhr ins Zentrum für Kultur.
Bis dahin mit solidarischen Grüßen aus Hochfeld!

Tag des Kaffees?

Was las ich heute in der Zeitung? Heute ist Tag des Kaffees?
Bei mir finden die Internationalen Kaffee-Tage statt, beginnend am 1. Januar und bis zum 31. Dezember; sie finden jährlich statt.

Läßt sich der (alltägliche) Kaffee-Genuß noch steigern? Ja. Mit Cubita-Kaffee aus Kuba.
Den kriegt man in der Buchhandlung Weltbühne, auch im Versand. (Eine Aktion der DFG-VK).
Eine der schönsten Annehmlichkeiten (Kaffee) mit einer der größten Nützlichkeiten (Internationale Solidarität) verbinden: Kuba-Kaffee-kaufen.

Thee-Trinker: Lasset ab vom Thee. Stattdessen: Kaffee aus Kuba.
Sowieso-Kaffee-Trinker: Ab nächste Woche Cubita. So ist das richtig.

Es muß was Wunderbares sein, Kuba-Kaffee aus einer DDR-Kantinen-Tasse zu trinken.

Graswurzelrevolution

Graswurzelrevolution steht.
Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahre Graswurzelrevolution!
(Der Metzger ist noch älter).
Bitte das Inserat beachten, das heute in der Jungen Welt erschien.
Die Graswurzelrevolution gibt es auch in der Weltbühne.
Beim nächsten Besuch einfach mal die Graswurzelrevolution mitnehmen.
(oder probeweise eine ältere Ausgabe zum halben Preis).

Kalkar, oh Babybaby Kalkar!

Ja, ich weiß, was Sie jetzt sagen:
Der Oktober kommt, und dann kommt der bestimmt wieder mit seinem Kalkar. Wie jedes Jahr. (In diesem Jahr speziell mit Uedem).
Aber jedes Jahr hat seinen Drittenoktober. Und man sollte daran erinnern, daß just an diesem Tag nationalen Aufschäumens sich die Stimme von Ratio und Humanität regt. Wie jedes Jahr.
Ich für mein Teil mache es anders. Ich werde den Drittenoktober am Schreibtisch verbringen. Wie jedes Jahr. (In diesem Jahr speziell das ganze verlängerte Wochenende).

Tu Gutes, am besten gleich zweimal

Liebe Freundinnen & Freunde dieses liebevoll-zornigen Weblogs aus meinem Hause,
von Zeit zu Zeit kommt hier eine E-mail rein von Campact, so auch heute. Ich gebe diese an die kritische Öffentlichkeit gerichtete Bitte um Unterstützung gern weiter:

Die Angstmacher kommen.
Erst Geflüchtete, dann Corona – und jetzt Russland und die Energiepreise. Rechte Scharfmacher haben ihr nächstes Thema entdeckt. Sie schüren Angst und reden von einem „heißen Herbst”. Was kann Campact tun? Zur Lage schreibt Ihnen Campact-Vorstand Dr. Felix Kolb.

Hallo Helmut Loeven,
radikale Angstmacher springen von Thema zu Thema. Ihr Ziel ist es nicht, Probleme zu lösen. Ihr Ziel ist: Unsicherheit verbreiten und diese dann für ihre Zwecke nutzen. Eine Mikrofon-Panne bei der AfD machte das Prinzip neulich wieder deutlich: Als sie sich ungehört wähnen, sprechen die Rechtsextremen aus, was sie wirklich denken. Es sei zu hoffen, dass der Winter für viele Menschen dramatisch werde, hört man hohe Funktionäre murmeln.[1] Niederträchtig und widerlich ist das.
Überhaupt reden die Rechten, allen voran die AfD, von „heißer Herbst statt kalte Füße“. Es ist aber noch unklar, was genau das heißen soll. Einen Vorgeschmack gab es vor wenigen Tagen allerdings in Leipzig und Magdeburg: Eine aggressive Mischung aus Verschwörungsfanatiker*innen, „Querdenken“-Leuten und offen Rechtsradikalen versammelte sich, um das Ende der Sanktionen gegen Russland und damit der so wichtigen Solidarität mit den Ukrainer*innen zu fordern. Viele versteckten ihren Hass auf den Staat aber auch gar nicht mehr – sie machten klar, dass sie „Berlin zum Teufel schicken“ wollen.[2]
Als Zivilgesellschaft müssen wir also zumindest damit rechnen, dass „heißer Herbst“ bedeutet: Fake News durch die AfD, Anfeindungen, Hass und Fackelmärsche. Gepaart mit dem Versuch, die Ampel nach rechts zu treiben und progressive Politik so nicht mehr durchsetzbar zu machen. Dagegen sind wir nicht wehrlos – aber auch noch nicht gut aufgestellt.
Campact will bereit sein, dem auf allen Ebenen zu begegnen: mit blitzschnellen Kampagnen, effektvollen Aktionen, mit faktentreuen Informationen auf all unseren Kanälen – und auch mit großen Demos. Wir wollen den Rechten nicht die Straße überlassen und gleichzeitig unsere eigenen Botschaften setzen. Den ersten bundesweiten Demonstrationstag gegen Rechts, für gezielte Entlastungen und einen sozial-ökologischen Umbau schieben wir gerade für Oktober an. Unsere Partner sind dabei Umwelt- und Sozialverbände, Gewerkschaften und Basisinitiativen.
Ich bitte Sie daher dringend, Campact ab jetzt mit einem regelmäßigen Betrag zu unterstützen. Wenn der „heiße Herbst“ beginnt, können wir nicht lange um Spenden bitten – wir brauchen dann sofort verfügbares Geld. Es darf der Allianz aus Rechtsextremismus und Querdenkertum nicht weiter gelingen, unser demokratisches Wertesystem zu attackieren. Wir als Bürger*innen sind es, die ein klares Stop-Zeichen aufstellen müssen. Helmut Loeven, unterstützen Sie Campact. Jeder Beitrag zählt – unterstützen Sie Campact mit 2 Euro in der Woche.
„Solange die AfD noch ein bisschen instabil ist […], müssen wir dafür sorgen, dass es Deutschland schlecht geht.“ Das ist bis heute immer noch der Satz, der die AfD am besten beschreibt. Gesagt hat ihn Christian Lüth, zu der Zeit Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion.[3] Fakt ist: Hier kommt eine demokratiefeindliche, umstürzlerische Sicht zum Vorschein, die leider zahlreiche Menschen anspricht.
Campact will das nicht hinnehmen. Und wir suchen Wege, die Methoden der Rechten zu durchkreuzen. Vor allem gilt es, den öffentlichen Raum nicht den Rechten zu überlassen, sondern viele Bürger*innen zu motivieren, sich im Netz und auf der Straße einzumischen und Farbe zu bekennen. Das schnell, durchdacht und flexibel zu machen, kostet Kraft und Geld. Ich bitte Sie herzlich: Fördern Sie Campact ab heute. Damit wir jederzeit gewappnet sind. Schon mit 2 Euro in der Woche machen Sie einen Unterschied!
Herzliche Grüße
Dr. Felix Kolb, Campact-Vorstand

PS: Etwas vorgaukeln, das es gar nicht gibt: ein klassisches Mittel rechter Populist*innen. Beispiel? Die AfD sieht sich als „Partei des kleinen Mannes“, sie stehe für soziale Gerechtigkeit. Das ist natürlich Unsinn. Im Bereich Wirtschaft und Soziales verberge sich beinahe hinter jedem Argument und jeder Forderung neoliberales Denken, so die Otto-Brenner-Stiftung in einer unlängst veröffentlichten Studie.[4] Wir als Zivilgesellschaft müssen klarstellen, was Wahrheit und was Lüge ist. Bitte unterstützen Sie Campact jetzt.

[1]„Mikrofon-Panne: AfD-Politiker hofft auf ‚dramatischen‘ Winter in Deutschland“, Kölnische Rundschau Online, 7. September 2022
[2]„Heißer Herbst: Rechte Vorherrschaft auf Montagsdemos“, Zeit Online, 13. September 2022
[3]„Wir müssen dafür sorgen, dass es Deutschland schlecht geht“, Pro7-Presseportal, 27. September 2020
[4]„OBS-Studie entlarvt die ‚soziale Rhetorik‘ der AfD als ‚oberflächliche Fassade‘“, Otto-Brenner-Stiftung, 2. Dezember 2022

Campact e. V. · Artilleriestraße 6 · 27283 Verden

Um Genaueres zu erfahren bitte HIER klicken.

Ein weiteres wirksames Mittel
GEGEN Angst und Angstmacher
GEGEN Unlust und Unlustmacher
FÜR Lust und Unangst
ist Dieses Weblog Amore e Rabbia
Seit dem 1. Juni 2012 insgesamt 2785 Beiträge (diesen mitgerechnet). UND ALLE WAREN GUT.
Damit das so weitergeht und nicht aufhört, sind Fördermittel nicht unwillkommen.
Gucken Sie nach ganz unten auf dieser Seite, dort finden Sie:
Spendenkonto SSB e.V. IBAN DE76 3601 0043 0403 9564 32 BIC PBNKDEFF
Kennwort: Weblog
Eine Spende hilft, Sorgen zu vertreiben. Denn Sorgen fressen Ideen auf.
„SSB“ bedeutet übrigens Situationistischer Studentenbund.
Sie können auch, um Ideenfreiheit zu fördern, Kunde resp. Kundin der (Versand)-Buchhandlung Weltbühne werden. Sie brauchen ein Buch? Bestellen Sie es bei uns. Wir besorgen jedes lieferbare Buch, wir liefern jedes Buch an jeden Ort. Wir suchen auch nach vergriffenen und entlegenen Titeln.

Luisa Neubauer bittet um unsere Aufmerksamkeit

Vorgestern erhielt ich eine E-mail von Luisa Neubauer. Viele andere werden dieselbe Nachricht erhalten haben. Du nicht? Hier kannst Du sie lesen:

Hallo Helmut Loeven,
ich bin Luisa Neubauer, 26 Jahre alt und Fridays-for-Future-Aktivistin. Ich möchte Sie ganz direkt um etwas bitten: Kommen Sie mit uns auf die Straße. Heute in einer Woche, am Freitag, den 23. September, bei der Fridays-for-Future-Demo in Ihrer Region.
Denn die Situation ist dramatisch: Die Energiepreise explodieren, die Klimakrise eskaliert. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass das Ende des Monats nicht gegen das Ende des Jahrzehnts ausgespielt wird. Dass die Regierung Menschen entlastet und konsequente Maßnahmenpakete beschließt, die gleichzeitig Klima- und Energiepreis-Krise lösen. Dafür gehen wir am nächsten Freitag auf die Straßen. Ich hoffe sehr, mit Ihnen zusammen!
Diese Zeit ist entscheidend. Stellen Sie sich nur vor, vielleicht werden wir in zehn Jahren auf diesen Moment zurückschauen und sagen: Da haben wir gerade noch rechtzeitig eingelenkt. Wir haben uns unabhängig gemacht von fossilen Energien und Despoten und sind in nie erlebter Geschwindigkeit umgesattelt auf Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Wenn jetzt aber unser Druck ausbleibt, dann kann es auch ganz anders ausgehen. Dann werden wir womöglich feststellen, dass 2022 der Punkt war, an dem die fossilen Energien ihr Comeback feierten. An dem die Energiekonzerne wieder auf Braunkohle setzten und noch mehr Öl, Gas und Steinkohle von überall her importierten. Und wir den Kampf um eine gerechte Energiewende vorerst verloren haben.
Wie diese brenzlige Zeit ausgeht, wie die Geschichte weiter geschrieben wird – das entscheiden wir mit. Das entscheiden Sie, das entscheiden wir alle. Und am nächsten Freitag wollen wir im ganzen Land und der ganzen Welt dafür sorgen, dass wir gemeinsam den Weg mit Erneuerbaren und Energieeffizienz gehen.
Wir müssen alles dafür tun, dass sich die Allianz aus FDP, CDU/CSU und AfD nicht durchsetzt. Sie wollen dafür sorgen, dass die Regierung wieder dauerhaft auf Atom- und Kohlekraft setzt und neue Quellen für Gas und Öl erschließt. Wenn die Ampel das kurzfristig macht, dann muss dies der letzte Winter sein. Aber FDP, CDU/CSU und AfD wollen das dauerhaft – und setzen in diesen Tagen die Regierung unter Druck.
Jetzt braucht es uns in Massen auf den Straßen. Jetzt sind wir gefragt, denen in der Regierung den Rücken zu stärken, die mehr Klimaschutz wollen. Und sie anzutreiben, damit wir in einer ganz anderen Dimension als bisher den Ausbau der erneuerbaren Energien, sowie eine grundlegende Verkehrs- und Agrarwende voranbringen.
An über 200 Orten haben wir für nächsten Freitag Klimastreiks organisiert. Unfassbar viel ist vorbereitet. Überall sind die Bühnen und Lautsprecheranlagen schon gebucht, Transparente und Schilder gemalt, Sprechchöre getextet. Jetzt kommt es darauf an, dass ganz viele Menschen aus allen Generationen mit uns auf die Straße gehen. Und Sie, Helmut Loeven, mit dabei sind!
Kann ich auf Sie setzen?
Endlich aus der Krisenspirale ausbrechen, die Energiepreis- und Klimakrise gemeinsam lösen – dafür haben wir in dieser Woche schon einen ganz konkreten Vorschlag gemacht. Zusammen mit Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung habe ich am Dienstag in Berlin unsere Forderung nach einem 100-Milliarden-Paket vorgestellt. Mit dem Geld wollen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen und den öffentlichen Nahverkehr massiv ausbauen. Gegenfinanzieren wollen wir das mit einer Übergewinnsteuer, Krediten und dem Abbau klimaschädlicher Subventionen.
Marcel hat wunderbar auf den Punkt gebracht, warum wir das brauchen: „Deutschland wird seine vielen guten Arbeitsplätze und die hohe Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen nur dann schützen können, wenn wir die ökologische Transformation stark beschleunigen.” Wenn die Regierung 100 Milliarden für das Militär aufwendet, dann muss sie doch genauso viel Geld aufbringen können, wenn es darum geht, dass unser aller Zukunft lebenswert bleibt.
Darum habe ich die große Bitte an Sie: Gehen Sie am Freitag in einer Woche mit uns auf die Straße! Sind Sie dabei?
Mit großer Zuversicht
Ihre Luisa Neubauer

PS: Wir alle haben noch die Bilder aus diesem Sommer vor Augen – der fast ausgetrocknete Rhein, die entsetzliche Flutkatastrophe in Pakistan, die brennenden Wälder rund ums Mittelmeer. Die Klimakrise wird real. Wenn wir verhindern wollen, dass solche Extremwetterereignisse künftig die Lebensweisen überall diktieren werden, müssen wir jetzt handeln. Dieses Jahrzehnt ist das letzte, in dem uns dies noch gelingen kann. Dafür gehen wir mit Menschen aus allen Generationen am 23. September weltweit auf die Straßen. Demonstrieren Sie mit?