Buch zum Lesen, Buch zum Hören

Buchpremiere!
Am Donnerstag, 28. November 2024, um 18 Uhr wird Premiere gefeiert.
Feiern Sie mit!
Gefeiert wird mein neues Buch
und zwar im Syntopia
Duisburg-Hochfeld, Gerokstraße 2
Dasselbe in Grün:

Ein Hut geht rum.
Aber welcher?

Je mehr Ihr kommt, desto schöner wird’s.

Wie? Sie hier? Und nicht in Berlin?

Zur „Bundesweiten Friedensdemonstration am 3. Oktober in Berlin“ wurde ich vorgestern per E-mail extra nochmal eingeladen. Eingeladen von …

Nee, wirklich nicht.
Wer da alles mit-einlädt!
Christian Leye (MdB), Amira Mohamed Ali, und dann auch noch ihre Chefin Sahra Wagenknecht persönlich.
(Die Tünnese von der NrhZ-online sind auch wieder dabei).

„Unsere Niederlagen … beweisen nichts, als daß wir zu wenige sind“, heißt es bei Brecht.
Ja, stimmt. Wir sind zu wenige.
Wir sind aber auch zu viele.
Das muß man sich mal klar machen. Unsere Lücken füllen mit den Falschen?

Einer Einladung mit der Unterschrift von Sahga Warenknecht nehme ich nicht an.

Bestellt die V oltaire-Flugschrift. Kostet bloß 4 €.

Tag(e) des offenen Ateliers

An den Tagen des offenen Ateliers, die jedes Jahr im Oktober in Duisburg stattfinden, folge ich stets den Spuren der Künstlerin luett huis, die diesmal ihre Arbeiten im Regenbogen zeigt.
Ihre Einladung:

Liebe Freunde,
zum ersten Mal beteiligt sich der Regenbogen, eine psycho-soziale Einrichtung,
am Offenen Atelier. Das ist schon etwas besonderes.Hier, abseits des etablierten Kulturbetriebs wird Kunst geschaffen. Als Outsiderart zeugt sie von einer Realität, die von der Mitte der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden will. Durch Kreativität, vorhandene Mittel nutzend, zeugen die Künstler von ihrer Lebensrealität und der Perspektive, die sie daraus ziehen.
Ich bin ein solcher underdog und zeige meine derzeitigen textilen Arbeiten in der Gesellschaft meinesgleichen
am Samstag, 5. 10. 24
von 13-19 Uhr
in den Räumlichkeiten der Regenbogen GmbH
Neckarstr. 52
47051 Duisburg


Textilcollage „Mein Haus“ von luett huis (aus der Serie Situationspostkarten).

Kalkar! Oh Baby Baby Kalkar!

Jedes Jahr: Kalkar! Oh Baby Baby Kalkar!
Diesmal speziell:
Uedem! Oh Baby Baby Uedem!

Der Aufruf :
Zukunft ermöglichen, Frieden schaffen!

Die Friedensversammlung RheinRuhr ruft zur Protestkundgebung am 21. September gegen die Luftwaffen-Kommandozentrale in Kalkar/Uedem auf!
In der Nähe des Ruhrgebiets, nahe Duisburg bauen NATO und Bundeswehr die Leitzentrale der Luftwaffe für Kriegshandlungen in Europa immer weiter aus. Auch das Weltraumoperationszentrum ist dort stationiert.
Militärs planen und steuern Kriegshandlungen, Frieden und Diplomatie sind da Fremdwörter. Doch die aktuellen Kriege in der Ukraine und in Nahost sind nur durch Diplomatie zu beenden!
Im Doppelstandort Kalkar/Uedem befinden sich Zentralen, die Kriegshandlungen mit Weltraumtechnik, Radar, GPS und Nachrichtentechnik steuern, die also ein Nato-Schaltzentrum für Kampfhandlungen mit Drohnen, Kampfjets und sogar auch mit Atombombern sind.
Der Luftleitzentrale und dem Gefechtsstand der Luftwaffe wurde im Herbst letzten Jahres für mehrere Wochen die Verantwortung für die Führung und Kontrolle der NATO-Luftstreitkräfte übertragen. Im Kriegsfall wäre Kalkar/Uedem eines der vorrangigen militärischen Angriffsziele.
Wir protestieren gegen die Militarisierung Europas und die NATO-Expansion sowie die Hoch- und Atomrüstung, die einen großen Krieg in Europa bis hin zum Nuklearkrieg immer wahrscheinlicher macht. Die in Deutschland geplante Stationierung US-amerikanischer Marschflugkörper und Hyperschallraketen, die atomar bewaffnet werden können, stellt einen Rückfall in die atomare Konfrontation des Kalten Krieges dar. Damals ist die Welt mehrfach nur knapp der atomaren Katastrophe entkommen.
Schon die Atomreaktoren und Kriegsarsenale in der Ukraine zwingen zur Deeskalation!
Die Bundesregierung muss sich für ein sofortiges Ende der Kriege in der Ukraine und in Nahost einsetzen, Wir rufen alle an den Kämpfen beteiligten Parteien auf, das Töten zu beenden. Waffenstillstand und Verhandlungen jetzt! + Stopp des Waffenexports in alle Kriegsgebiete weltweit!
Wir fordern die Rücknahme der Vereinbarung über die Stationierung der Tomahawk-Marschflugkörper und Hyperschallraketen in Deutschland!
Wir fordern die Rückkehr zur Diplomatie und zur Entspannungspolitik, wie sie der 2+4-Vertrag zur deutschen Einheit verlangt
und entsprechend die Umwandlung von Militäreinrichtungen in zivile Infrastruktur zur Daseinsvorsorge! Das bedeutet Abrüstung statt Aufrüstung!

Deshalb rufen wir für den 21. September zur Friedenskundgebung, die an den 2+4-Vertrag erinnert, nach Uedem auf!
Wir unterstützen die bundesweite Friedensdemonstration „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität“ am 3. Oktober in Berlin und rufen zur Teilnahme auf!

RednerInnen:
Angelika Claußen (Co-Vors. IPPNW)
Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum)
Peter Köster (IG BAU MEO)
Musik: Sturm Alarm Trio (Dortmund)

Der 21. September ist übrigens Samstag.
Irgendwann hat irgend so ein Trottel vergessen, bei einer Ankündigung den Wochentag zu nennen. Seitdem glauben alle, das müßte so sein.

Grund zum Hingehen

10 Jahre Syntopia !
Am Samstag, den 14.9.24, feiern wir 10 Jahre Syntopia.
Am Nachmittag wird ab 15 Uhr mit Geburtstagskuchen, Kaffee, Tee und Limo bei strahlendem Sonnenschein (wir haben ja schließlich Geburtstag) im und vorm Syntopia gefeiert.
Kleine Gäste erfreuen sich am Kinderschminken, für Größere besteht in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit das Syntopia kennen zu lernen. Die FAU sowie die Stadtteilgruppe „Hochfeld Solidarisch“ stellen sich vor. Der gemütliche Teil des Tages endet gegen Abend.
Ab ca. 19 Uhr startet eine wilde Geburtstagssause. Ben Postler (ach! Den gibt es auch nocht!) und Marimoonshot sind mit ihren Plattentellern am Start. Wir freuen uns musikalisch auf eine gemischte Tüte in unserem Wohnzimmer.
Alte Bekannte, neue Interessierte, alle Stammgäste, kommt alle am Samstag im Syntopia vorbei!
Feiert mit uns unglaubliche 10 Jahre Stadtteiladen in Duisburg-Hochfeld.


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Da kann man hingehen: Fest der Vielen 2024 im Rheinpark Hochfeld


Musik, praktische Solidarität und die Kunst der menschlichen Begegnung
Zum vierten Mal feiern wir vom 16.-17.08.24 das Fest der Vielen – unkommerziell, umsonst & draußen im Rheinpark Duisburg! Das Fest der Vielen ist ein Fest der Musik, der praktischen Solidarität, der Kunst der menschlichen Begegnung und community-übergreifender Vernetzung für eine solidarische Gesellschaft der Vielen. Der Rheinpark gehört ein Wochenende ganz der Nachbarschaft, die Hochfeld tagein und tagaus lebendig halten.
Organisiert wird das Fest der Vielen ehrenamtlich durch das Zentrum für Kultur Hochfeld (ZK). Wir wünschen uns, dass diese unschätzbare Arbeit während des Festivals wertgeschätzt wird. Daher der Appell an euch: Support your local scene! Kauft bei unseren Ständen eure Drinks. Unsere Preise bewegen sich weiterhin auf Kneipen- und nicht auf Festivalniveau.


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Krise – Versagen – Republik

Die Veranstaltung:

Deutschland hat versagt, schreibt Ulrich Schneider. Die Bundesrepublik steht mit Corona, Energiekrise und explodierenden Lebenshaltungskosten vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Bis dahin unvorstellbare Summen wurden in zahllosen Entlastungspaketen für Wirtschaft und Bürgerinnen ausgegeben. Und doch gelang es nicht, diese Gesellschaft in ihrer Krise zusammenzuhalten. Das Ergebnis ist ein sozial noch tiefer in Arm und Reich gespaltenes Land, eine Mittelschicht in Angst vor dem sozialen Abstieg und ein Auftrieb rechtsradikaler Kräfte, wie man ihn in Deutschland nicht mehr für möglich gehalten hätte. Schneider nimmt eine schonungslose Abrechnung mit der Krisenpolitik von Großer Koalition und Ampel vor: Warum waren unsere Regierungen nicht zu einem solidarischen und zielgenauen Krisenmanagement fähig? Welche Rolle spielen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages? Welche Rolle spielt die Armutslobby aus Gewerkschaften und Sozialverbänden? Und warum ist es so schwierig, eine Bewegung gegen die Armut zu initiieren?

Ulrich Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit Sitz in Berlin und ist auch als freier Autor, Berater und Sozialexperte tätig. Er ist Autor verschiedener Publikationen zu den Themen Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaates und soziale Gerechtigkeit. Im Westend Verlag erschienen u.a. «Kampf um die Armut» (2015), «Kein Wohlstand für alle!?» (2017) sowie «Generation 9/11» (2021).

Mit Heidi Reichinnek, MdB, Gruppenvorsitzende Die Linke im Bundestag und sozialpolitische Sprecherin. Moderation: Sabine Nuss (Autorin, Host Podcast Armutszeugnis)

Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich (hier klicken).

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Westend Verlag.

Das Buch:
Ulrich Schneider: Krise. Das Verlagen einer Republik. 176 S. Pb. 20 €
Deutschland hat versagt, schreibt Ulrich Schneider. Die Bundesrepublik stand mit Corona, Energiekrise und explodierenden Lebenshaltungskosten vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte, es wurden unvorstellbare Summen in zahllosen Entlastungspaketen ausgegeben. Trotzdem gelang es nicht, die Gesellschaft in ihrer Krise zusammenzuhalten. Das Ergebnis ist ein sozial noch tiefer in Arm und Reich gespaltenes Land als zuvor. Der aus Talkshows bekannte Sozialexperte und Autor nimmt eine schonungslose Abrechnung mit einer Krisenpolitik von Großer Koalition und Ampel vor, die das Auseinanderdriften dieser Gesellschaft nicht nur hingenommen, sondern sogar noch gefördert hat.
Das Buch für alle, die verstehen wollen, wie und warum die deutsche Regierung durch die Krisen der letzten Jahre gescheitert ist.

Das Buch erscheint Ende Juni. Um Vorbestellung wird gebeten.

Bestellt dieses Buch, bestellt solche Bücher, bestellt alle Bücher, die Ihr braucht
in der Buchhandlung Weltbühne
(im Laden oder im Versand).
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf)
Tel. 0203 – 375121
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

HELFT MIT, DAS ÜBERLEBEN DER BUCHHANDLUNG WELTBÜHNE ZU SICHERN. DER STÜTZPUNKT DER AUFKLÄRUNG MUSS ERHALTEN WERDEN.
Bitte unterstützt die progressive Buchhandlung durch Aufträge.

WELTBUEHNE MUSZ BLEIBEN !

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1. Mai

In Zeiten der „Schuldenbremse“ und der weiterhin grassierenden neoliberalen Wahnvorstellungen sollte man die Gewerkschaft unterstützen.
Unter Gewerkschaft verstehe ich die Arbeitnehmervereinigungen, die im Deutschen Gewerkschaftsbund vereint sind:
Für die Würde des arbeitenden Menschen!
Für demokratische Kultur!

Demokratie-Kalender

Termine für die Demokratie.
Maggy Wösthoff schickte mir eine Liste mit Terminen in Duisburg. Sie sagt: interessante, herzerwärmende, zum Nachdenken anregende Veranstaltungen, die eins gemeinsam haben: die laute und leise Aufforderung zum Handeln.
Seht selbst:

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Ostermarsch Ruhr Reportage

Ich ging zum Ostermarsch Ruhr, Auftaktkundgebung in Duisburg, wie versprochen …
… und ich sah, daß doch noch eine Bühne organisiert worden war, auf der Schlagzeug und Keyboard aber nicht mehr draufpassten.
Die DFG-VK war sehr präsent. Den Geschäftsführer des Landesverbandes (links) und den Leiter des Bildungswerks (Rücken zur Kamera) treffe ich gern.
Haben Sie mal überlegt, vielleicht Mitglied der DFG-VK zu werden? „Finaly, why not?“ (John Lennon).
Wilfried Porwol (links, mit Bart) ist als Künstler darauf spezialisiert, Kriegerdenkmäler zu verändern.
Die Teilnehmerzahl war in diesem Jahr wohl höher als im Jahr zuvor.
Zusammenhänge sichtbar machen.
Die jüngere Generation macht sich beim Ostermarsch rar. Darauf wäre zurück zu kommen. (Ich will damit nicht sagen, daß die älteren Herrschaften nicht kommen sollen).
Urbanität: Im Hintergrund Blick in den Sonnenwall. Moderne und historische Architektur können miteinander harmonieren.
Infostände, und: Verbreitung von Materialien (hier: VVN). Ich weiß, daß manche Leute (sofern mit Gedächtnis) die legendären Stände der DFG-VK Duisburg („Antimilitaristischer Buch-Basar“ in Kooperation mit Buchhandlung Weltbühne) vermissen.
Das durfte ja nicht fehlen. Das ominöse Duisburger „Palästina-Komitee“. Die können kein Wässerchen trüben.
Verkünder der halben Wahrheit (der kleineren Hälfte). Die Parole „Kauft nicht bei …“ weckt Assoziationen – beziehungsweise wird per Amnesie verdrängt (die wissen nicht was sie tun, und darum wissen die auch nicht, was sie da sagen). Der Anti-Imperialismus der dummen Kerls.
In Frankfurt – so berichtet die FR – stürmten Leute, die sich für Freunde der Palästinenser halten, die Bühne und verlangten, Israel zu bombardieren. Passend zum Ostermarsch.
Im Bild vorn links: Die Geschichte von dem geheimen Staubsauger entspricht anscheinend der Wahrheit.
Die beste Rede des Tages: das Grußwort des DGB, gesprochen von Dieter Lieske. Klare Aussagen, kurze Sätze, kein Wort zu viel, verständliche Sprache (der Gewerkschafter weiß, wie man vor vielen spricht, um etwas klar zu machen). Die freie Rede dauerte keine 5 Minuten, und es wurde alles Wesentliche gesagt. Er sprach über die Demonstration der 15.000 im März und hob die Vordringlichkeit des Kampfes gegen den Faschismus im Kampf für den Frieden hervor und ließ – als die Opfer der Naziherrschaft – Kommunisten, Sinti und Roma, Schwule nicht unerwähnt. Und er nannte die Hamas eine Terror-Organisation und deren Aktion am 7. Oktober ein Massaker. Das gefiel nicht jedem auf dem Platz.
Ja.
Der „Hauptredner“ Rainer Braun (für den man kein Mikrophon hätte hinstellen müssen) hielt seine Rede und ein Manuskript in der Hand, von dem er aber nicht ablas, und so wollte die Rede auch kein Ende finden.
Keine Informationen, sondern: Parolen. Kein inspirierender Gedanke, sondern: Fuchteligkeit.
Als danach dann noch einer von der Sabotage-Truppe BSW als Mikrophon gelassen wurde, bin ich gegangen.

atm ex Sex

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung schickt mir von Zeit zu Zeit Hinweise auf ihre Veranstaltungen. Da es gut ist, daß es die Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt, könnte ich ja von Zeit zu Zeit mal solche Hinweise hier weiterreichen,
zum Beispiel auf die Veranstaltung am Donnerstag, 4. Apeil 2024 in Dortmund zum Thema
Linksradikale Perspektiven auf Sexarbeit und Polizei.
Naja naja, das wissen Sie sicher auch: Wenn bewegte Linke über Sex reden, dann: naja naja. (Oder soll ich sagen: o je, o je?
Die-(bewegten)-Linken-und-der-Sex. Das ist ja noch schlimmer als Die-Linken-und-das-Geld.

Aber lesen Sie selbst:

Aus lauter Angst davor, etwas richtig zu machen, geht die Sprache kaputt („(atm ex)“, „Sexarbeiter*in und Aktivist*in“, „They versucht“, „nach einem Input“, es „werden sich gesellschaftspolitische Grundlagen angeschaut“).

Nach 45 bis 60 Minuten kann man gehen, denn dann ist „der Raum geöffnet für Diskussionen und Fragen“. Dann kommt das bekannte sich an Heftigkeit und Unverständlichkeit steigernde Aneinandervorbeireden, weil die Reden ja nicht dazu dienen, sich verständlich zu machen (sondern: bemerkbar) und die Sprache nicht der Mitteilung dient (sondern als Korrektheits-Nachweis).
Das fällt mir ein, wenn ich „(atm ex)“ und „They versucht“ lese.

Machen Sie sich nichts draus. Ich untertreibe mal wieder.

Helmut Loeven: Tage der Familie – Tage der Commune. Duisburger Akzente 2024

Lesung im Rahmen der Duisburger Akzente 2024 am 21.4.2024. Syntopia, Stadtteil- und Projektladen in Duisburg-Hochfeld.

„Wenn das ganze linke Projekt überhaupt noch bestehen sollte, muss es hedonistischer, ästhetischer, intellektueller, auch erotisch und wieder nonkonformistisch werden. Wie sagt der Dichter: Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.“

Erster Teil

0:00 Familienbande
6:17 Ich war vier Jahre alt, ich spielte mit einigen Kindern der Nachbarschaft in einem Garten
7:58 Ich konnte zwar noch nicht lesen und schreiben aber schon im Laden einkaufen
10:48 Bei einer Familienfeier wurde über Fleischwurst geredet
13:04 Religion
16:18 Aus der Serie komische Häuser
18:33 Der Dicke Adolf
21:41 Hier im Inneren des Landes da leben sie noch
25:30 Ein Lichtlein brennt
31:08 Die Unverbesserlichen
32:59 Vom Löschen des Durstes
40:42 Aus der Geschichte der Musik
46:25 Die evangelische Kirchengemeinde in Neudorf veranstaltete eine Diskussion zwischen einem Bundeswehrsoldaten und einem Kriegsdienstverweigerer
47:31 Vor einiger Zeit hat eine Dame einer Frau ein Buch geschenkt, das ich geschrieben habe
50:45 Presseerzeugnisse der Linken Presse

Zweiter Teil

0:00 Man wird fragen, was hat es mit dem Hut auf sich (Syntopia muss bleiben!)
1:47 Happening 1960
5:44 Der Kommunismus hält Einzug in Meiderich
11:18 Besuch von einem Beamten
13:23 Über die Schönheit
15:30 Das Tagebuch
16:51 Annes Katze – Annes Eltern
20:32 Aus der Serie Kinos, die es nicht mehr gibt (Großenbaum)
25:02 Demokratie in Deutschland
31:18 Tut sie oder ist sie oder tut sie nur das glaubt sie doch wohl selber nicht (Sahra Wagenknecht)
36:14 Treiben und getrieben (Die Grünen)
41:23 Traktoren der Hoffnung?
44:33 Let the children play
48:57 Noch eine Sängerin, Helene Fischer, kennen Sie die?
50:09 Wo bleiben die Massen? Wir nehmen jeden
52:18 La chinoise
53:36 So lange ich mich zurückerinnern kann, hat die revolutionäre Linke hier und wahrscheinlich überall sich in einer Endzeit gewähnt
56:10 Aus der Serie Kinos, die es nicht mehr gibt (Das Universum in Buchholz)

Ostermarsch mit Ostertrench


So mach ich das immer.
Am Ostersamstag gehe ich in Uniform zum Ostermarsch Ruhr (Kuhstraße/ Kuhlenwall): Trenchcoat, ein Satz Reserve-Akkus, DFG-VK-Plakette und Ostermarsch-Button von ‘nem anderen Jahr.
(So konnte man mich ja auch vor 1 Jahr mit (un)gehaltener OM-Rede hören&sehen. Die ist und bleibt leider aktuell – obwohl immerhin die Düsseldorfer Schwurbel-Show nicht ins Programm aufgenommen wurde. Aber: In Herne konnte man sich nicht entblöden, einen vom BSW reden zu lassen).
Den Trench trage ich nur 1 mal im Jahr: Ostersamstag.
Programm mit Orten & Daten morgen in diesem Weblog.

Ostern Rhein & Ruhr 2024? Vorwärts der Marsch geht lo-ho-hos!

Die Leitung der Buchhandlung Weltbühne hat beschlossen, ein Plakat für dem Ostermarsch RheinRuhr in das Schaufenster zu tun.

Wenn man sich mit festem Mut
ein Plakat ins Fenster tut.

(Programm, Termine nächste Tage in diesem Weblog)