Von der Redaktion der Zeitung AK (Analyse und Kritik) wurde eine Sammlung von Artikeln, die 2016 in dem Blatt zum Thema AfD erschienen sind, in Broschürenform zusammengefaßt (in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich).

Zitat:
„Dass es einer rechten Partei irgendwann gelingen würde, sich in der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren, war angesichts weit verbreiteter rechter Einstellungen in Teilen der Bevölkerung zu erwarten. Nun ist sie da: die Partei ‚rechts der Union‘. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre reaktionären Inhalte in eine moderne Hülle packt. Dazu gehört unter anderem, sich von Neonazis abzugrenzen und sich als bürgerlich zu präsentieren. Entsprechend funktionieren erprobte Antifastrategien – diskreditieren, blockieren und ausgrenzen – nicht mehr.
Was also tun gegen das rechte Projekt? In den Diskussionsbeiträgen wird deutlich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine einheitliche Strategie gegen die Rechten gibt. Das dürfte jedoch weniger auf mangelnde Vorbereitung zurückzuführen sein. Vielmehr sind die verschiedenen Ansätze Ausdruck einer gesellschaftlichen Linken, in der es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie diese Gesellschaft zu fassen ist, wo es hingehen soll – und wie entsprechende Pfade bestritten werden können.
32 Seiten mit Beiträgen von Sebastian Friedrich, Anna Berg und Tanya Zorn, Julia Meier, Jörg Nowak, der Gruppe antifa nt, Maike Zimmermann, Peter Birke, Hannah Eberle und Emily Rose, David Begrich, David Bebnowski.
3,30 Euro + Porto.“
Archiv der Kategorie: Weltbühne
Große Ereignisse werfen ihre Bücher voraus
Nein, ich wollte sagen: Gute Bücher werfen ihre Ankündigung voraus.
Helmut Loeven: Barbara lächelt.
Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind.
Trikont-Verlag, 76 S. 10 Euro
ISBN 978-3-945634-17-2
21 Kurzgeschichten,
dazu drei Gedichte, einige Abbildungen
und ein Anhang: Theater des Schreckens: 8 Szenen.
Das Buch ging vorgestern in Druck und erscheint in ein paar Tagen.
Vorbestellungen werden gern entgegengenommen: Für 10 Euro bei portofreier Lieferung:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
Neu in der Weltbühne: Über den Fall Ethel und Julius Rosenberg

Sina Arnold, Olaf Kistenmacher: Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges. Edition Assemblage 2016. 96 S. 12,80 Euro
Am 19. Juni 1953 wurden Ethel und Julius Rosenberg in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Das Gericht hatte sie wegen Atomspionage für die Sowjetunion verurteilt. Der Fall erregte zu dieser Zeit weltweit Aufsehen. Viele Linke sahen in dem Ehepaar unschuldige Opfer des entfesselten Antikommunismus, der die McCarthy-Ära in den USA zu Beginn des Kalten Krieges prägte. Doch die Stimmung gegen die Rosenbergs und die beiden Mitangeklagten wurde auch durch antisemitische Vorstellungen über „jüdische Verräter“ angeheizt. Zugleich zeigt die Darstellung der beiden in den Medien, dass das Ehepaar Rosenberg als Gegenbild zu den herrschenden Geschlechterbildern entworfen wurde. Der Prozess wirft bis heute grundlegende Fragen auf. Das Buch erinnert an das Gerichtsverfahren, betrachtet seine Rezeption in Literatur und Film und zeichnet die Verschränkung von antikommunistischen, antisemitischen und sexistischen Vorstellungen nach.
Bitte bestellen Sie das Buch nicht am Amazonas, sondern in der Buchhandlung Weltbühne, Duisburg, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Telefon 0203-375121.
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Neu in der Weltbühne: ein neues Buch von Angela Davis
Meine heutige Empfehlung:

Angela Davis: Freiheit ist ein ständiger Kampf. Aus dem Englischen von Sven Wunderlich. Unrast Verlag 160 S. 14 Euro.
Der Verlag über sein Buch:
Anhand einer Auswahl von Schriften, Gesprächen und Vorträgen untersucht die international bekannte Aktivistin und Wissenschaftlerin Angela Davis die Schnittmengen und Verbindungen von Befreiungskämpfen gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt rund um unseren Planeten. Es geht um die Rolle der Schwarzen Frauenbewegung (Black Feminism), die Zusammenhänge von Ungleichheit in ›Rasse‹, Geschlecht und Klasse (Intersektionalität), den kapitalistischen Individualismus, die Bewegung gegen Gefängnisse (Prison Abolition Movement) und Polizeigewalt. Sie schreibt gegen den weltgrößten, Rekordprofite erzielenden ‚Sicherheits’konzern G4S sowie über länder- und grenzüberschreitende Solidarität für die Widerstandskämpfe unserer Zeit. Von der Schwarzen US-amerikanischen Freiheitsbewegung bis zur südafrikanischen Anti-Apartheid-Bewegung: Davis lässt bedeutende zeithistorische Befreiungsbewegungen Revue passieren, nimmt deren Gemeinsamkeiten unter die Lupe und arbeitet ihre Bedeutung für die aktuellen Bewegungen gegen Staatsgewalt heraus – von Ferguson bis Palästina. Davis plädiert dafür, eine weltumspannende Bewegung zur Befreiung der Menschheit aufzubauen und erinnert daran, dass die Erlangung von Freiheit einen langen, permanenten, kollektiven Kampf bedeutet.
Stimmen:
„Einmal mehr bietet uns Angela Davis präzise, dringend benötigte, weitreichende Einsichten in den systemimmanenten Rassismus, in die Grundlagen intersektionaler Analyse und Solidarität und in die wichtige Aufgabe, als Gleiche Hand in Hand aktiv zu werden, um ungerechte Systeme zu entblößen und zu entmachten. Die umfangreiche Sammlung von Essays enthält eine messerscharfe Analyse über die Polizeigewalt gegen People of Color, die systematische Inhaftierung Schwarzer in den USA, die Beweggründe von Linken für ihre Solidarität mit Palästinensern, die Bejahung von Transgender-Inklusion und die Notwendigkeit, dem Konzern G4S und seinem profitgierigen Imperium, welches Rassismus unter dem Vorwand der Sicherheit institutionalisiert, entgegenzutreten. Die Essays nehmen uns mit auf eine Reise in die Geschichte, zu den Begründern revolutionärer und anti-rassistischer Kämpfe, doch führen sie uns auch die Möglichkeit vor Augen, intersektionale Solidarität und Kämpfe nachhaltig fortzusetzen.“ Judith Butler
„Das ist die gute alte Angela: einsichtsvoll, wissbegierig, aufmerksam, brillant. In diesem Buch stellt und beantwortet sie Fragen über das Geschehen in unserem Jahrhundert, die dem des vorigen Jahrhunderts erstaunlich ähneln.“ Mumia Abu-Jamal
Muß man Angela Davis vorstellen? Der Unrast-Verlag gibt über sie bekannt:
Angela Yvonne Davis ist politische Aktivistin, Autorin, Rednerin und emeritierte Professorin der University of California. Seit den 1970er Jahren gilt sie als Symbolfigur der Bewegung für die Rechte von politischen Gefangenen in den USA und setzt sich bis heute für die Befreiung der Schwarzen ein, kämpft gegen rassistische, Geschlechter- und Klassendiskriminierung sowie gegen den gefängnisindustriellen Komplex in den USA ein.
Ich füge zwei Fakten hinzu: Daß sie Schülerin von Herbert Marcuse und daß sie Mitglied der Kommunistischen Partei der USA war.
Ich weiß nicht, ob es wenigen oder vielen bekannt ist. Angela Davis wurde 1970 verhaftet und unter fadenscheinigen Vorwürfen angeklagt, an einem Mordkomplott beteiligt zu sein. Ihr drohte die Todesstrafe. International erhob sich die Solidaritätsbewegung für Angela Davis. Wir haben für sie gekämpft wie für die eigene Schwester. Wir haben sie in unsere Herzen geschlossen.
Angela Davis nach ihrer Haftentlsassung 1972 bei Erich Honecker in Berlin (DDR). Foto: Bundesarchiv.
Bitte bestellen Sie das Buch nicht am Amazonas, sondern (auch im Versand) in der Buchhandlung Weltbühne, Duisburg, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Telefon 0203-375121.
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Bob Dylan ist ein Schriftsteller
Die Vergabe des Literatur-Nobelpreises 2016 an Bob Dylan hat, nachdem das spontane Entsetzen der Hüter des Elfenbeinturms sich ein wenig gelegt hat, bei einigen die Erkenntnis heranreifen lassen, daß es von dem auch Bücher geben müßte, also nicht nur über ihn (darüber wurde hier schon berichtet).
Der Verlag Hoffmann und Campe hat sich daran erinnert, daß die Bücher des Preisträgers bei ihm erscheinen, und er ist dabei, sie wieder aufzulegen.
Die „Lyrics“ sind plötzlich wieder lieferbar: die zweisprachige Ausgabe, fast 1300 Seiten, deutsche Übersetzung von Gisbert Haefs, enthält die Songtexte bis 2012, kostet allerdings 69 Euro, wird in der Buchhabdlung Weltbühne nicht vorrätig gehalten, sondern nur bei Bestellung besorgt.
„Tarantula“, deutscher Titel: „Tarantel“, zweisprachige Ausgabe, Übersetzung von Carl Weissner mit einen Vorwort von Heinrich Detering, 384 Seiten, ist auch plötzlich wieder da, kostet zivile 22 Euro, ist und bleibt als Standardtitel in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich.
Die „Cronicles Volume one“ (weitere Bände gibt es – noch – nicht), übersetzt von Gerhard Henschel und Kathrin Passig (die Frau kann alles) ist in neuer Ausgabe (ca. 300 Seiten) für April 2017 angekündigt. Preis: 15 Euro. Vorbestellungen werden in der Buchhandlung Weltbühne sehr gern angenommen!
Liebe Leute, bestellt Bücher in der Buchhandlung Weltbühne und sonst nirgends. Weltbühne muß bleiben.
Eckart Spoo
„Der Journalist und Publizist Eckart Spoo ist am Donnerstag, dem 15. Dezember, in Berlin gestorben, vier Tage vor seinem 80. Geburtstag. Als Kind erlebte er Krieg und Faschismus in seiner Geburtsstadt Mönchengladbach und im Fluchtort Harz; dies hat sein ganzes Leben geprägt. Mehr als drei Jahrzehnte schrieb er als Korrespondent der Frankfurter Rundschau Zeitungsgeschichte. Er galt als unbequemer Fragesteller in Pressekonferenzen und deckte manchen Skandal auf. Von 1970 bis 1986 war er Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju).“
Den vollständigen Nachruf von Hans Springstein auf Eckart Spoo (1936-2016) im Freitag können Sie hier lesen.

Eckart Spoo. Foto: Justus Nußbaum Wikimedia Commons
Eckart Spoo wird den meisten bekannt sein als maßgeblicher Herausgeber der Zeitschrift Ossietzky, die er 1997 gründete. Diese zweiwöchentlich erscheinende Zeitschrift im Din-A5-Format mit der ziegelroten Umschlag erinnert von Konzept und Erscheinungsbild, vor allem vom antimilitaristischen und antifaschistischen Standpunkt sehr an die 1918 von Siegfried Jacobsohn gegründete Zeitschrift Weltbühne, und das ist auch beabsichtigt.
„Weltbühne“ sollte sie zuerst auch heißen, als Wiedergründung. Auf diese sinnfällige Namensgebung wurde – zur Vermeidung eines sicherlich sehr langwierigen Streits um Namensrechte mit ungewissem Ausgang – verzichtet. So wurde dem Blatt der Name des langjährigen Weltbühne-Herausgebers Carl von Ossietzky gegeben.
Wieso konnte, nachdem die Weltbühne nach der Machtübergabe an die Faschisten 1933 im Exil herausgegeben wurde und dann, von Maud von Ossietzky 1946 wiedergegründet, in Berlin (DDR) weitererschien (eingestellt 1993) nicht weiterhin ihren Namen behalten? Diese mit fragwürdigen Ansprüchen gespickte Geschichte aufzuschreiben habe ich mir vorgenommen.
Daß die von Magda Gorny und mir gegründete Buchhandlung „Weltbühne“ heißt ist nat+rlich auch kein Zufall.
Mit Coffee im Stechschritt, mit Stech im Coffeeschritt
Neu in der Weltbühne, und ich wage zu sagen: eines der ergiebigsten Bücher der letzten Jahre:
Sebastian Friedrich: Lexikon der Leistungsgesellschaft. Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt. Vorwort von Oliver Nachtwey / Fotos von Johann Bröse. edition assemblage 2016. 96 S. 7,80 Euro.
Verlagstext:
Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der „Leistungsgesellschaft“ erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln: während wir Sport treiben, wir über unsere Bosse sprechen, als wären wir befreundet, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem Coffee-to-go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versuchen, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: daß es so nicht weitergehen kann.
Sebastian Friedrich ist Redakteur von kritisch-lesen.de und Verfasser der Kolumne „Lexikon der Leistungsgesellschaft“, die seit April 2013 bei der linken Monatszeitung ak– analyse und kritik erscheint.
Bitte bestellen Sie das Buch nicht am Amazonas, sondern in der progressiven Buchhandlungen, die auf dem Gebiet der (Leistungs-)Verweigerung Großes leistet: Buchhandlung Weltbühne, Duisburg, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Telefon 0203-375121.
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Die schönsten Postkarten für alle Gelegenheiten machen wir
Die Produktion von Postkarten in der Situationspresse wird fortgesetzt. In diesem Herbst wurden 32 neue Motive veröffentlicht. Einige davon wurden hier schon vorgestellt. Hier die nächsten.
Die Postkarte ist ein stringentes Medium. Das einheitliche Format Din-A 6 (Seitenverhältnis eins zu Wurzel aus zwei) erlaubt nur zwei formale Varianten: Hochformat und Querformat. Innerhalb dieses Rahmens gibt es inhaltlich keine Grenzen. Es gibt: Kitschpostkarten, Urlaubspostkarten, Erotikpostkarten, Glückwunschpostkarten, Weihnachtspostkarten, Osterpostkarten, Kunstpostkarten (Postkarten, die Kunstwerke abbilden oder Kunstwerke sind oder beides). Et cetera.
Es liegt auf der Hand, die Postkarte als subversives Medium der Aufklärung zu nutzen. Das machen wir. Machen Sie mit.
Vom Medium Postkarte schon immer fasziniert, stand ich als Quintaner vor der großen Ansichtskartenwand im Kaufhaus Horten an der Düsseldorfer Straße. Da gab es tatsächlich in unzähligen Variationen Gruß-aus-Duisburg-Karten (wer verschickt sowas?). Und da gab es auch eine Ansichtskarte vom Kaufhaus Horten. Preis: 5 Pfennig.
Das ist es ja, was ich sagen will: Die Postkarte als Medium erreicht den äußersten Winkel der Verrücktheit. Und das mach ich jetzt auch: Zwo Postkarten als Gruß aus der Buchhandlung Weltbühne (einmal außen, einmal innen):
Die beiden verfremdeten Fotos hat Detlef Stamm aufgenommen. Sie waren bereits in DER METZGER Nr. 120 als Story-Illustration zu sehen, da natürlich nur in schwarzweiß, jetzt hier farbig.
SPK 108 Girls from Macao
Die Girls from Shanghai (SPK 65) sind nicht allein. Die Girls from Macao verbessern die Welt auf ähnliche Weise.
Und dann habe ich noch zwei Motive aus meiner Foto-Schublade hervorgekramt, aus der Noch-nicht-digital-sondern-noch-Dia-Epoche, als ich noch fast nur auf Diafilm fotografierte und alles in meine Foto-Schublade schmiß:
SPK 113
Noch ein Foto von unserem Kater (Name: Kater), das zeigt, daß der die Ruhe weg hatte.
SPK 114
Ein Foto aus dem Jahre 1975, eine Landschaft, die weggeplant wurde: Die Rehwiesen am Dickelsbach, mitten im Wald zwischen Wedau und Wanheimerort.
An die Person in der Mitte des Bildes werden sich sicherlich viele noch oft erinnern.
Diese Karten sind zum Stückpreis von 1 Euro erhältlich (bei Versand bitte 1 Euro hinzurechnen, nicht pro Stück, sondern pro Auftrag). Bestelladresse ist:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg
situationspresse@gmx.de
Wenn Sie in der Kategorienspalte links die Kategorie „Situationspostkarten“ anklicken, wird ein Postkartenkatalog in Fortsetzungen sichtbar.
Es gibt kein Halten mehr: Weitere Postkarten werden in den kommenden Wochen vorgestellt.
Sabotage in der Weltbühne
Neu in der Weltbühne:
Elizabeth Gurley Flynn: SABOTAGE. Die bewusste Verringerung der industriellen Effizienz. Übersetzt und mit einer Biografie versehen von Ruth Schäfer. Verlag Trikont – Dialog-Edition 2016. 58 S. (NB1354) 8 Euro
Wenn der Streik im Kampf um soziale Gerechtigkeit nicht mehr reicht: „Dann wendet die Sabotage an“. In ihrem Pamphlet Sabotage erläutert Elizabeth Gurley Flynn, Gründerin einer Bürgerrechts-Union aus den USA, wie der Arbeiter seinem Boss – neben dem Streik – noch so an den Kragen gehen kann. Wie er mit einfachen Mitteln die Lächerlichkeiten engstirniger Vorschriften offensichtlich machen kann. Wie man dem Richter an den Magen geht und nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen, bessere Verhältnisse schafft.
Mit ihrem Aufruf zur Unterstützung des Angeklagten F. Sumner Boyd, und ihrer moralischen Rechtfertigung der Sabotage ermöglicht Elizabeth Gurley Flynn dem Leser Einblick in die nicht vorstellbaren Bedingungen der Minen- und Eisenbahnarbeiter, Weber und Kellner des frühen 20. Jahrhunderts und deren Kampf um mehr soziale Gerechtigkeit.
Bitte bestellen Sie das Buch aus einem der progressivsten Verlage, und zwar nicht am Amazonas, sondern in einer der progressivsten Buchhandlungen: Weltbühne Duisburg, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Telefon 0203-375121.
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Neu in der Weltbühne: Jack Black
Meine heutige Empfehlung:
Jack Black – Im Knast und auf der Flucht. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Axel Monte und Jerk Götterwind, Illustrationen von Horst Kirstein. TRIKONT Verlag Edition Dialog, Duisburg 2016. 156 Seiten. 15 Euro.

Der Verlag stellt sein Buch vor:
Jack Black (1871-1933) war ein amerikanischer Eisenbahntramp und berüchtigter Einbrecher, der durch seine autobiographischen Schriften zu Berühmtheit gelangte. Der belesene und eloquente Black war ein literarischer Glücksfall, weil er dem Leben im kriminellen Milieu authentisch Ausdruck zu geben vermochte. So wurde er zu einem Pionier und Vorläufer des True-Crime- und Hard-Boiled-Genres.
Nachdem die anfängliche Hobo- und Ganovenromantik des Jugendlichen verflogen ist, versucht Black dem immer brutaler werdenden Teufelskreis aus Knast, Ausbrüchen und Flucht zu entkommen. Mit Hilfe des Philanthropen Fremont Older kommt er schließlich frei. Diese Zeit zwischen Verzweiflung und Hoffnung schildert er eindringlich in „Im Knast und auf der Flucht“.
Da er selbst die unmenschlichen Haftbedingungen in Folsom und anderen Gefängnissen erlebt hat, engagiert er sich in Vorträgen und Essays für Reformen im Strafvollzug. Im Jahr 1933 verschwindet Jack Black, der unter gesundheitlichen und finanziellen Problemen litt, spurlos aus seiner Wohnung in New York. Es wird vermutet, daß er Selbstmord begangen hat.
Siehe auch: „Ehrenwerte Langfinger“ von Marvin Chlada in DER METZGER 98 (2011).
Bitte bestellen Sie das Buch aus einem der progressivsten Verlage, und zwar nicht am Amazonas, sondern in einer der progressivsten Buchhandlungen: Weltbühne Duisburg, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg (Neudorf). Telefon 0203-375121.
E-mail: bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
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Kalender-Geschichte
Ein paar Stücke des Universal-Kalenders „Jeder ist wie keiner – alle sind wie du“, gestaltet von Heinrich Strunk, sind wieder hierhin, in die Buchhandlung Weltbühne gelangt.

Dieser Kalender mit farbigem Deckblatt und 12 farbigen Monatsblättern wurde 1987 hergestellt. Anlaß dazu war die Gründung des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialordnung. Der Kalender ist ein bildnerisches Manifest gegen Rassenhaß und Ausgrenzung von Minderheiten.
Der Kalender konnte in allen Jahren seither genutzt werden und bleibt auch in allen folgenden Jahren brauchbar, denn auf ein Kalendarium mit zugeordneten Wochentagen wurde verzichtet.

Der Kalender kann, solange der Vorrat reicht, für 15 Euro in der Buchhandlung Weltbühne erworben werden. Versand würde sich wegen des ungewöhnlichen Formats (42 cm breit, 66 cm hoch) problematisch gestalten. Aber wenn auch da ein Wille ist, wird ein Weg sich finden.
Dialektik im Countdown
Der Trikont Verlag hat mit der Herausgabe einer siebenbändigen Dialektik-Reihe begonnen. In dieser Reihe werden Quellentexte zur Dialektik erscheinen: von Hegel, Engels, Lukács usw.
Als erster ist nicht etwa der erste, sondern der siebte Band erschienen. Es wird uns also eine numerische Dialektik vorgeführt:

Marvin Chlada und Bernd Kalus (Hg.): Texte der Situationistischen Internationale
Dialog-Edition und Trikont Duisburg 2016. 132 Seiten. 10 Euro.
Liebe Leute, bestellt dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne. Dialektik muß bleiben.
Ist doch wahr
Die immer mit ihren furchtbaren Titelbildern!
Gestern – nein! vorgestern kam die neue Konkret (November 2016). Und schon wieder mit so einem furchtbaren Titelbild:

Warum müssen die immer so furchtbare Titelbilder machen? Das ist doch nicht schön!
Es gab Zeiten, da brachten die fast jeden Monat den Kohl auf Seite 1. Als dann die Cholera – pardon! die Kohl-Ära zu Ende ging, hat man sich zu früh gefreut. Jetzt sowas!
Kommen Sie mal hier im Laden vorbei und kaufen Sie mir die Konkret weg, damit ich nicht den ganzen Monat lang jeden Tag dieses blöde Bild angucken muß!
Ist doch wahr!
Je keiner die Ahnung desto rümpfer die Nase
Die meisten Kommentatoren, auch die meisten wohlwollenden, haben keine Ahnung, mit wem sie es zu tun haben. Die halten den diesjährigen Nobelpreisträger für Literatur für irgendeinen Show-Star und finden es entweder völlig unpassend oder richtig nett, daß das Nobelpreiskomitee sich auch mal des einfachen Publikums annimmt. Wenn die sich mal ein Bob-Dylan-Konzert angehört hätten, dann wäre ihnen aufgegangen, wie deutlich sich diese kargen Vorträge von den Erlebnis-Events mit Zu-ga-bee und herumgeschwenkten Einwegfeuerzeugen unterscheiden. Gelesen haben die auch noch nie was, weil die meinen: Das muß man nicht kennen.
Das muß man auch nicht kennen. Aber dann soll man auch nicht darüber schreiben.
Nicht weniger unangenehm die Kommentierungen der Hu-äh!-Befinder.
In der Jungle World (42/2016) kommentiert ein Uli Krug. Einen Uli Krug gab es schon bei den Bahamas. Ist das etwa derselbe? Die sind wohl für gar nix fies. Zitat:
„Dylan hat seinem Publikum bislang nicht einen Roman vorgelegt sein unmittelbar literarisches Schaffen beschränkt sich auf die Autobiographie ‚Chronicles, Volume one‘.“
Nix mit Tarantula? Aber wozu Sachkenntnis, wenn man so öffentlichkeitswirksam die Nase verziehen kann.
Ein ganz brauchbarer, sachkundiger Kommentar stand diese Woche übrigens in der UZ. Öfter mal UZ lesen!
P.S.:
Gucken Sie mal bei uns ins Fenster:
Auswahl:
Georg Stein: Bob Dylan – Temples In Flames.
Vorwort von Wolfgang Niedecken
Text von Martin Schäfer
Palmyra Verlag. 96 Seiten · 70 Farb- und Schwarzweißfotos. Hardcover Kunstdruckpapier.
12 Euro
Verlagstext:
„Der Bildband vermittelt ein fotografisches Porträt von Bob Dylan. Die Fotos entstanden auf fünfzehn Konzerten von Dylans 1987er Tournee ‚Temples In Flames‘. Der Begleittext von Martin Schäfer gibt einen Überblick über Dylans vielseitige Entwicklung.“
Christian Williams (Hg.): Bob Dylan – In eigenen Worten.
Vorwort von Bono
170 Seiten ·24 Schwarzweißfotos
17,90 Euro
Verlagstext:
„In diesem Buch erzählt Dylan ‚In eigenen Worten‘ über sein Leben und seine Musik. Als einzige Publikation von und über Bob Dylan enthält es seine wichtigsten Äußerungen aus Interviews, Pressekonferenzen und Talkshows. Das sich daraus ergebende beeindruckende Portrait umfaßt alle wichtigen Dylan-Themen: seine private Herkunft, die musikalischen Vorbilder und der Karrierebeginn in New York, Erläuterungen zu einzelnen Songs, Platten und Tourneen, Dylans Filmprojekte, das Musikbusiness, die Haltung zu Fans und Musikerkollegen, sein Wandel vom Folk zum Rock sowie seine politische Rolle und permanente religiöse Suche. Ausführlich geht Dylan, der bereits mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde, auch auf sein Songwriting und die Schattenseiten seines Ruhms ein.“
Paul Williams: Forever Young. Die Musik von Bob Dylan, 1974-1986.
Vorwort von Günter Amendt
520 Seiten, 16 Schwarzweißfotos
17,90 Euro
Verlagstext:
„Was macht die Musik dieses Künstlers so faszinierend? Was ist das Besondere, das Einzigartige an Dylans Musik? Diesen Fragen geht Paul Williams in Forever Young nach. Er befasst sich – anders als alle anderen Dylan-Autoren – nicht nur mit Dylans Leben, seinen Texten oder seiner gesellschaftlichen Rolle, sondern vor allem mit seinem künstlerischen Werk als Interpret und Live-Musiker. In Ergänzung zu Like A Rolling Stone – Die Musik von Bob Dylan 1960-1973,
umfasst Forever Young die Jahre 1974-1986. Es ist der zweite Band einer Trilogie.“
Neu in der Weltbühne: Über den Kulturkampf von rechts
Die heutige Buchempfehlung:
Wolfgang Kastrup, Helmut Kellershohn (Hg.): Kulturkampf von rechts. AfD, Pegida und die Neue Rechte
Unrast-Verlag – Edition DISS. 244 S. 24,00 Euro

Der Verlag hat das Wort:
„An Phänomenen wie Pegida und der AfD zeigt sich deutlich der Rechtsruck, der zurzeit durch Deutschland geht. Die Ausbreitung rechter Ideologeme in der Mitte der Gesellschaft hat durch die aktuelle Flüchtlingspolitik einen gewaltigen Schub erhalten. Der Vertrauensverlust vieler Menschen in die politische Klasse ist aber nicht nur Ausdruck einer politischen Krise, sondern auch das Resultat der Krisenprozesse kapitalistischer Ökonomie in den letzten Jahren. Neurechte Gruppierungen und Netzwerke stehen bereit, diesen Menschen mit völkischer Ansprache Orientierung zu bieten. Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) widmet sich dem Thema ‚Kulturkampf von rechts‘ in gewohnt kenntnis- und aufschlussreicher Art und Weise.“
Es kommt im Leben nicht nur darauf an, welche Bücher man sich besorgt, sondern auch: wo. Das sollte gerade im Zusammenhang mit diesem Thema einleuchten, nicht wahr?
Bitte bestellen Sie diese (und überhaupt: alle Bücher die Sie brauchen) in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand). Weltbühne muß bleiben.
Da wird die Bestellung erwartet, und da wird sie bearbeitet:
Buchhandlung Weltbühne, Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg.
Telefong: 0203-375121
Emil:
bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de
..
So einer
„Wäre der Diskurs von Klarheit und Redlichkeit beherrscht,
müßte Henryk M. Broder das am meisten fürchten,
wonach er am meisten giert: Aufmerksamkeit.“
Lina Ganowski
Er hält sich für einen Publizisten. Schlimmer noch: auch andere halten ihn für einen Publizisten.
So ist Deutschland, daß das auch dann noch funktioniert, wenn er von der Jungen Freiheit seine Haßtiraden herumschleudern läßt; und er ergötzt sich an dem Beifall, der aus der Jauchegrube kommt.
Wenn Ihnen jemand erzählt, der Henryk M-punkt Broder wäre ein „Querdenker“, ein „Unabhängiger“, der „gegen den Strom schwimmt“, dann wissen Sie: Da redet ein Idiot. Das war schon immer so, aber mittlerweile müßte es auch der Dümmste gemerkt haben.
Lamya Kaddor tritt nicht nur nur den Salafisten deutlich entgegen, wodurch sie deren Haß auf sich gezogen hat. In ihrem Buch „Die Zerreißprobe. Wie die Angst vor dem Fremden unsere Demokratie bedroht“ spricht sie davon, daß hier im Lande des Pegida-Geschreis auch etwas getan werden müßte, um Zivilisationsdefizite abzubauen. Klar, daß einer wie Broder sich dadurch auf den Schlips getreten fühlt. Da spielt er gern den Stichwortgeber für den Mob.
Wie die Fanatiker der einen und der anderen Seite sich doch ähneln!
Hier ist es Tradition des Hauses, sich für Autoren zu verwenden, die von Reaktionären – oder, wie in diesem Fall, von einem besonders abstoßenden Haßprediger angegriffen werden. So war es mit Wiglaf Droste, so war es mit Katharina Rutschky, und so halten wir es auch mit Lamya Kaddor.
Im Streit um das Buch von Lamya Kaddor sollen nicht die Dreckschleuderer des letzte Wort haben, sondern Sie.

Lamya Kaddor: Die Zerreißprobe. Wie die Angst vor dem Fremden unsere Demokratie bedroht. Rowohlt Berlin. 240 S. 16,99 Euro
Bestellen Sie dieses Buch in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand).
Bestellen Sie alle Bücher in der Buchhandlung Weltbühne und sonst nirgends.
Weltbühne muß bleiben. Warum? Wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem kann ich auch nicht helfen.
Dark Side of the Moon
Vorige Woche kam von ihr diese E-mail:
„Komme am Montag mit Büchern.
Die Kollegin“
Freundschaftlich und kollegial, wie wir miteinander umzugehen pflegen, kam sie dann wirklich am Montag mit Büchern.
Was schrieb Thomas Becker auf derwesten.de? Ich zitiere:
„Die naive Suche nach dem Glück ist nicht ihre Sache. Der frohe Blick in den Sonnenschein würde Lütfiye Güzel auch gar nicht gelingen. Nach diversen kleinen Büchern mit fein gesponnener, schwarzer Poesie und einem Anti-Roman hat die Duisburger Autorin jetzt mit „Oh, No!“ eine heute selten gewordene Novelle veröffentlicht, die mit lakonischem Sprachwitz und gnadenlosem Blick auf die dunkle Seite des Mondes eine empfehlenswerte Lektüre ist.
(…)
Die Autorin zeigt Sympathie für die einsamen Wölfe und grauen Mäuse, mit denen sie sich solidarisiert: „Ich würde kein Yoga machen, nur damit ich den Dreck in dieser Welt gelassen hinnehmen konnte. Die Lehre der Passivität? Nein.“
Auch von Marxloh ist die Rede, wo die Autorin aufgewachsen und wo sie ihre Eltern zum letzten Mal lebend gesehen hat. Wem es nicht so gerne festlich zumute ist, aber dafür einen klaren Blick auf die Verhältnisse schätzt, der wird der Autorin gerne in ihren verloren gegebenen Stadtteil folgen. Auch wenn das Thema „Migration“ hier kein Thema ist, das ausgesprochen wird, so kommt es doch vor: „Ich setzte mich auf eine Bank neben einer alten Frau mit einem bunten Kopftuch. ‚Sind Sie krank?‘ ‚Ja immer. Dieses Land macht mich krank. 1977 haben wir 22 Ziegen in unserem Dorf verkauft, um hierher zu kommen.‘“
Der ganze Artikel:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/graue-bilder-aus-grauen-staedten-aimp-id12195897.html
Ich bin jetzt also erstmal (erstmal!) mit genügend Exemplaren ihres neuen Buches und vorerst (vorerst!) mit all ihren bisher erschienenen Büchern ausgestattet, so daß Sie sie sich von hier aus schicken lassen oder selbst abholen können (10 Euro).
Aber am kommenden Samstag (24. September) ausnahmsweise nur bis 13 Uhr, denn an dem Tag muß ich nachmittags pünktlich in Düsseldorf sein, denn ich bin Delegierter bei der Landeskonferenz der DFG-VK NRW.
Wenn ich Zyniker wäre, würde ich jetzt sagen: So holt einen die Vergangenheit ein.
Erst No, dann No
Jetzt steht es fest: Das neue Buch von Lütfiye Güzel (Oh, No! Novelle. go-güzel-publishing 56 S. Pb. 10 Euro) erscheint am 22. September.
Aber in der Buchhandlung Weltbühne liegen schon ein paar Voraus-Exemplare aus! Sieben Exemplare hat sie mir gestern Nachmittag (Sonntag!) überreicht.
Sieben Exemplare! Die sieben schnellsten, die sieben Früh-genug-Informierten können sich ein Voraus-Exemplar sichern (in den Laden kommen oder brieflich, telefonisch oder per E-mail bestellen und sich schicken lassen). Wer als Achte/r kommt, wird auf den 22. September vertröstet.
Wer zuerst kommt, der mahlt nicht zuerst, sondern kann ein Buch lesen, bevor es erschienen ist, was man auch nicht oft erlebt, oder sogar nie.


Fällt was auf? Erkennen Sie den Unterschied? Oben: Cover-Entwurf, unten: Original-Cover.
Besorgen Sie sich dieses und alle anderen Bücher von Lütfiye Güzel immer in der Buchhandlung Weltbühne. So würdigen Sie die Ideal-Kombination.
Gneisenaustraße 226, 47057 Duisburg, Tel. 0203-375121,
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Neu in der Weltbühne: Kunst und Kampf
Bernd Langer: Kunst und Kampf. Unrast Verlag 2016. 256 S. (NB1352) 19,80 Euro

Verlagstext:
In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt.
Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts ein.
Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.
Bernd Langer, seit 1978 antifaschistisch engagiert, gehörte zu den Aktivisten der ersten autonomen Antifa-Strukturen. Außerdem entwickelte er die kulturpolitische Initiative Kunst und Kampf (KuK). In den 1990er Jahren war Langer maßgebliches Mitglied der Autonomen Antifa (M) und am Aufbau der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation) beteiligt. Als Autor diverser Bücher und Vortragsreisender setzt er sich seit Jahren mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinander.
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