Elf Bilder aus dem FrĂŒhling 2017, MĂ€rz bis Juni, chronologisch.
Archiv des Monats: Juni 2017
Die neue Laune im Westen
Art brut
Begrifflichkeiten der Kunst(-Geschichte): L’art brut.

Als Art brut („rohe Kunst“) wird gemeinhin eine Kunst bezeichnet, die gar keine Kunst sein soll und sein will, zum Beispiel das Gekritzel, das auf dem Notizblock beim Telefonieren „entsteht“. Oder, wie in diesem Fall, Kreidestriche von Kindern auf dem BĂŒrgersteig. Oder das, was „NarrenhĂ€nde“ auf Tisch und WĂ€nden hinterlassen. Auch frĂŒhkindliche Zeichnungen werden dazu gezĂ€hlt. Es ist eine „Kunst“, die sich ihre GĂ€nsefĂŒĂchen selbst verleiht, Fragen veranlaĂt, deren Antworten in die verschiedensten, divergierenden Richtungen gehen.
Oft wird der Begriff „Art brut“ auf Kunst von Geisteskranken bzw. geistig Behinderten eingeengt. Damit ist zumindest angedeutet, daĂ die „Behinderung“ zugleich eine BefĂ€higung zu erweiterter KreativitĂ€t ist.
Durch die Epochen war es das Anliegen einer der Durchschnittlichkeit verpflichteten sogenannten PĂ€dagogik, derartige VerĂ€nderungen am öffentlichen Raum zu unterbinden und die Impulse zu einer solchen Abweichung zu ersticken. Die allseitig reduzierten Charaktertypen, die ordnungsliebenden Sofakissenknicker: hier im Inneren des Landes da leeeben sie noch. Sie sind zur „geistig-moralischen Wende“, zur Rache des kleinen Geistes allzeit bereit. Denn es gilt denen als ungehörig, etwas zu tun, was keinem schadet.
Und so ist die unbewuĂte Kunst zugleich ein unbewuĂter Widerstand, dessen Kraft in seinem Un-BewuĂten liegt.
(Nur der Regen darf sie löschen).
Der Kessel des Monats
Ausstellung: Das rote Hamborn
Das Foto zum Zwanzigsten
WuĂten Sie damals, was morgen fĂŒr ein Tag gewesen sein wĂŒrde?
„Wissen Sie, was morgen fĂŒr ein Tag ist?“ fragte ich Sie vor ein paar Tagen. Das war aber nicht die erste Philippika dieses Titels auf diesen Seiten, fiel mir heute auf. Sondern so fragte ich schon am 30. Juni 2015. Der Nachrichtenlage der letzten Tage ist der Kommentar angemessen.
Ich wiederhole:
Wissen Sie, was morgen fĂŒr ein Tag ist?
Morgen ist der 1. Juli 2015, der 25. Jahrestag der âWĂ€hrungsunionâ.
Ein Nachbarland wurde einverleibt (vulgo: annektiert), die westdeutsche WĂ€hrung wurde dort eingefĂŒhrt, als ob das mal so einfach ginge. Folge war, daĂ eine Volkswirtschaft zusammenbrach.
Der wirtschafts- und wĂ€hrungspolitischen Entscheidung lag keine nĂŒchterne Kalkulation zugrunde, ökonomischer Sachverstand spielte keine Rolle. Umso mehr der Kalte Krieg. Ideologische Verblendung und marktwirtschaftlicher Heilsglauben tobten sich aus. Darum fĂŒhrte die Entscheidung in die Katastrophe. Gucken Sie sich diese âblĂŒhenden Landschaftenâ doch mal an.
Dieselben Scharlatane, die auf Verluste keine RĂŒcksicht nehmen, sind jetzt damit beschĂ€ftigt, âGriechenland zu rettenâ.
Vor einem Jahr wurden die Renten halbiert, weil die VerkĂŒnder der Marktwirtschaft meinten, die Renten wĂ€ren zu hoch. Letzte Tage in einer dieser TV-Talkshows sagte der Wirtschaftsguru Sinn: in Griechenland sind die Renten zu hoch.
Denen fÀllt nichts Neues ein. Die Renten sind zu hoch, nicht nur in Griechenland, und nicht nur die Renten, sondern vor allem die Löhne.
Folgt man den Wirtschafts-Pappnasen, dann kommt die riesige Staatsverschuldung daher, daĂ die einfachen Leute âĂŒber ihre VerhĂ€ltnisse gelebt habenâ. Staatsschulden im Kapitalismus sind systembedingt, und wer etwas anderes behauptet, ist ein Idiot.
Und genau das ist der Punkt: Wir haben es mit Vollidioten zu tun.
Wer predigt, die Programme, die jahraus jahrein das Elend nur vergröĂert haben, mĂŒĂten unbedingt fortgesetzt werden, der ist verrĂŒckt â wie der BrĂŒsseler ARD-Korrespondent Krause, der sie nicht mehr alle auf dem KastenmĂ€nneken hat.
Wie sieht es eigentlich mit der Staatsverschuldung in Deutschland aus?
Die EU-Wirtschaftspolitiker samt ihren pseudowissenschaftlichen ZutrĂ€gern wollen Griechenland nicht ârettenâ, sondern ihre marktwirtschaftlichen Wahnvorstellungen ausbreiten.
Die Sparpolitik wird die Schulden nicht senken. Die Sparpolitik soll die Schulden nicht senken, sondern die Renten.
Die Anti-Griechenland-Politik lĂ€Ăt erkennen, was den Politikern, die unser Land regieren, zuzutrauen ist.
Und die griechische Regierung? Die tut einfach nicht, was âwirâ ihr befehlen. Wo âwirâ es doch nur gut mit ihnen meinen.
Auch die Anti-Griechenland-Politik der EU hat was mit Kaltem Krieg zu tun. Warten Sie mal ab, wenn in Athen die Konservativen an der Regierung sind, wie dann die Geldquellen wieder sprudeln; und dem SchĂ€uble, dieser schwarzen Null, kann es dann gar nicht schnell genug gehen, seinen griechischen Parteifreunden das Geld ĂŒberall hineinzuschieben.
Auch das ist ein Aspekt der bĂŒrgerlichen Herrschaft: daĂ man die Kommentare immer mal wieder aus der Schublade holen kann.
Vor dem Wolkenbruch
Der Wetterbericht fĂŒr letzten Donnerstag (Wandertag infolge katholischer FeiertĂ€glichkeit) war nicht verheiĂend, da fĂŒr den spĂ€ten Nachmittag Gewitter, heftiger Regen und Sturm vorhergesagt wurden. So kam es auch, und ich konnte, gut in der Zeit liegend, mir diesen Natur-Aufruhr von innen durchs Fenster begucken.
Wie war es vorher?
Lauf dich fitt,
da mach ich nicht mit.
Denn wo die Wege sich teilen,
braucht man sich nicht zu beeilen.
Ja, das ist ja mal eine Schaufenstergestaltung! Das ist doch DIE Werbestrategie schlechthin!
GĂ€be es hier eine Serie „Die schönsten Bushaltestellen von Duisburg“, DIE wĂ€re dabei.
Kann mir das mal einer erklÀren?
Mahnmal „Macht euch die Erde Untertan“. Hintergrund, hier kaum zu erkennen: der Barbarasee.

HĂ€tten Sie mir ruhig glauben können: An der Masurenallee hat die Bahn neu gebaut. Nehmen Sie sich in Acht vor FuĂgĂ€ngern!
AuswĂŒchse des Privatisierungswahns: Die kĂŒrzeste Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen!
Reichsbahn-BĂŒros mit angebauten Schwimmpool. Rechts im Bild: parkende Autos von Fronleichnams-Flaneuren.
Die Masurenallee, deren nördliche HĂ€lfte das lĂ€ngste StĂŒck StraĂe ohne Wohnbebauung ist, flankiert von der lĂ€ngsten Mauer des Ruhrgebiets, war horrorfilmig fĂŒr die Backfische, wenn sie zum Steno-Kurs von Buchholz nach Neudorf zu FuĂ unterwegs waren, besonders im Winter, wenn es schon so frĂŒh dunkel wurde (haben mir meine Tanten erzĂ€hlt).
Ich erzÀhle Ihnen mal was anderes:
„I met my love by the factory wall,
kissed my girl by the old canal.“
Der olle Kanal wĂ€re in diesem Fall der (sich hier im RĂŒcken des Fotografen befindliche) Barbarasee.
Barbara kissed me at the Barbarasee. Trifft zu.
Aufsatzthema (angesichts einer der vielen stillgelegten Fabriken): „Die Industrie – was kann sie uns heute noch sagen?“
Ein GlĂŒck, daĂ ich mir meine Aufsatzthemen heute selbst aussuchen kann!
Und somit: Auf zum Kalkweg!
Kaum hat …
… in NRW die CDU die Wahl gewonnen, wird die Zahl der „verkaufsoffenen“ Sonntage verdoppelt.
Die Christenpartei dient mehr dem Mammon als jenem Herrn, der gesagt hat: „Am siebten Tage sollst du Ruhe geben.“
Wissen Sie, was morgen fĂŒr ein Tag ist?
Morgen ist der 15. Juni 2017.
Am 15. Juni 1987, also 30 Jahre vorher, wurde die Buchhandlung WeltbĂŒhne eröffnet.
Vor fĂŒnf Jahren, zum 25jĂ€hrigen JubilĂ€um, wurde noch ’ne kleine Party gefeiert mit Kaffee und KĂ€sesahnetorte. Das Schild liegt noch da. Denn Schilder soll man achten.

Die Feierlaune vor fĂŒnf Jahren war allerdings getrĂŒbt durch bedenkliche Entwicklungen in der Branche, namentlich im Zwischenbuchhandel, denen man sich nicht so ohne weiteres entziehen kann. Was nĂŒtzt aller FleiĂ, alle Sparsamkeit, alle Erfahrung, wenn die Warenverkehrswege blockiert sind?
DaĂ die Buchhandlung diese Krisensituation ĂŒberstehen konnte, war gar nicht sicher, gelang gewiĂ mithilfe einiger treuer Freundinnen und Freunde und trotz der Ignoranz nicht weniger Leerlauf-Linker, die sich mit einem politischen Anspruch schmĂŒcken, den sie nicht erfĂŒllen. Es wurde sogar eigens eine Partei gegrĂŒndet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die einzige linke und antifaschistische Buchhandlung weit & breit nicht nur aus dem eigenen, sondern möglichst aus dem gesamtgesellschaftliche BewuĂtsein zu verdrĂ€ngen.
Der 30. Geburtstag geht ohne Aplomb vorbei, denn eigentlich ist es ja nur der Jahrestag eines Standortwechsels. Voran gingen 13 Jahre Buchladen im Eschhaus, und die GrĂŒndung als Verlag war 1968.
Hier gilt weiterhin die Methode: Es wird nichts remittiert und nichts verramscht. Was nicht verkauft wird, bleibt eben weiterhin im Angebot. Es gibt hier BĂŒcher, die standen schon jahrelang im Eschhaus, um seither die Zeit auf der GneisenaustraĂe zu verbringen.
GlĂŒckweĂŒnsche werden gern entgegengenommen, am liebsten verbunden mit einer Bestellung (es mĂŒssen ja nicht gleich 30 BĂŒcher sein).
Lassen Sie doch einfach mal ein paar der regelmĂ€Ăigen Empfehlungen Revue passieren.
Zum Beispiel dieses
oder jenes
oder dieses
oder jenes
und warum nicht dieses
und natĂŒrlich das hier!
Ăber den Verlust durch Gewinn
Bei der Wahl zum Britischen Unterhaus am 8. Juni hat die von der Premierministerin Theresa May angefĂŒhrte Konservative Partei nicht nur die meisten Stimmen und die meisten Mandate bekommen, sondern auch noch einen beachtlichen Stimmenzuwachs erreicht, wodurch aber nicht verhindert wurde, daĂ diese Partei als Verlierer dasteht und ihre Spitzenkandidatin in der Ăffentlichkeit dasteht als eine, der man eine Sahnetorte ins Gesicht geschmissen hat.
Die Konservativen (auch Tories genannt) bekamen 42,4 Prozent der Stimmen, das sind 5,5 Prozemntpunkte mehr als bei der Wahl vor zwo Jahren – ein Stimmenzuwachs, von der hierzulande die CDU nur trĂ€umen kann.
Nur eine Partei verzeichnete einen gröĂeren Stimmenzuwachs, nĂ€mlich die Labour Partei, die 40,0 Prozent bekam und damit 9,5 Prozentpunkte Zuwachs. Davon kann hierzulande die SPD noch nicht einmal trĂ€umen.
Die anderen Parteien – die Liberalen, die Nationalisten- und Regionalparteien etc. machten alle Verluste. Am hĂ€rtesten traf es die faschistische UKIP, die ihrem Namen Ehre machte, indem sie von 12,6 auf 1,8 Prozent schrumpfte, nicht mehr in Unterhaus vertreten ist und somit komplett umkippte.
Blick zurĂŒck in den Wahlkampf. Aus einem Korrespondentenbericht in der Frankfurter Rundschau (3.6.):


Von dem britischen Wahlsystem, dem Mehrheitswahlrecht, habe ich nie was gehalten. Aber wenn es ermöglicht, die wahlgewinnende Thatcher-Nacheifererin als Nulpe dastehen zu lassen, hat es auch mal was Gutes gehabt.
Neue Landschaftskonzeption?
Pfingstmontags-Reisebericht (Fortsetzung)
FĂŒnf Jahre ist es her, da berichtete ich Ihnen vom Schlackeberg. Das ist, wenngleich ich auch gar nicht so oft dort bin, einer meiner Lieblingsaufenthaltsorte, zumal, wie gesagt, es dort meistens menschenleer ist.
Vor fĂŒnf Jahren sah das z.B. an einer Stelle so aus:
Und jetzt, fĂŒnf Jahre spĂ€ter:
Umraint von Brennesseln meterhohes Gras!
VerĂ€nderte Landschaftskonzeption? NaturnĂ€her? So könnte man sagen. Profaner gesagt: Die Stadtverwaltung muĂte sich zu der SparmaĂnahme durchringen, fĂŒr die Landschaftspflege und „Unkraut“-Beseitigung weniger bis nichts aufzuwenden. Das sieht man nicht nur hier. Das sieht man schon ĂŒberall in den Ritzen zwischen den Gehwegplatten.
Die Klammheit der kommunalen Finanzen hat also auch Vorteile.
Auch an Pfingsten: FĂŒr Sie unterwegs…
Ich weiĂ ja, daĂ Sie voller Neugier auf meinen obligaten Bildbericht von meiner traditionellen Pfingstmontags-Erkundungswanderung warten.
Kein Mensch bis zum Horizont.
Man erkennt den ehemals gröĂten Rangierbahnhof der Welt ja gar nicht mehr wieder. DafĂŒr aber die Kulisse eines sechsstĂŒndigen Western ohne Darsteller (mit wenigen, dafĂŒr jeweils sehr langen Einstellungen).
Die Industrie und ihre Gesellschaft (und ihre GehÀuse) zerfallen. Und was dann? Alle Signale stehen auf Halt.
Und als ob das nicht alles schon schlimm genug wĂ€re, soll dieses riesige Areal natĂŒrlich bebaut werden. Und zwar mit Luxus-Behausungen – fĂŒr die Leute, die es gar nicht mehr erwarten können, ausgerechnet nach Duisburg zu ziehen, der Stadt mit dem Zukunfts-Image!
Anscheinend wurde mit dem Bau schon begonnen.
Bilder fĂŒr gröĂer und fĂŒr schöner anklicken.
Weitergehende Betrachtungen dieses Rangierbahnhofs-PhÀnomens demnÀchst in diesem Weblog.
MiĂbrauch, in der Tat!
SelbstportrÀt
Neu in der WeltbĂŒhne: Zum 2. Juni 1967
50 Jahre ist es her, daĂ sich der tiefste dramatische Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik ereignete und die LebenslĂŒge(n) dieser Republik sichtbar machte. Davon handeln viele Zeitungsartikel heute und Fernsehsendungen in diesen Tagen.
Davon handelt dieses Buch:
Uwe Soukup: Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik verÀnderte. Transit Verlag 2017. 192 Seiten, gebunden mit zahlreichen Abbildungen. (NB1384) 20 Euro
Der Verlag stellt sein Buch so vor:
Der Mord an Benno Ohnesorg, der sich im Juni 2017 zum fĂŒnfzigsten Mal jĂ€hrt, wurde zum politischen Fanal. Er war einer der Auslöser fĂŒr die Studentenunruhen, die weitreichende VerĂ€nderungen in Politik und Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland zur Folge hatten. Ein Buch, das gerade fĂŒr politisch interessierte, jĂŒngere Leserinnen und Leser von groĂem Interesse ist.
Dieser Schuss auf den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin hatte weitreichende Konsequenzen, politisch, kulturell und mentalitĂ€tsgeschichtlich. Uwe Soukup, der beste Kenner der UmstĂ€nde dieses Geschehens, dessen Vorgeschichte und Folgen, hat akribisch recherchiert, beteiligte Personen bzw. Zeugen befragt und neueste Erkenntnisse ĂŒber die HintergrĂŒnde berĂŒcksichtigt. Sein Buch ist die nĂŒchterne und aufwĂŒhlende ErzĂ€hlung eines Tages, eines Mordes und dessen politischer Folgen. Der 2. Juni wirkte wie ein Zeitbeschleuniger: schon vorher politisierte, aber eher gemĂ€Ăigte Studenten wurden radikalisiert, die Medien griffen die Kritik und die Ideen der Studentenbewegung auf und popularisierten sie, Deutschland wurde liberaler und auĂerdem (jedenfalls partiell) zum Experimentierfeld neuer Lebens- und Umgangsformen. SpĂ€ter, kaum glaublich, wird bekannt, dass der TodesschĂŒtze, der Beamte der Politischen Polizei Heinz Kurras, der lange von Polizei und Justiz gedeckt wurde, schon seit den fĂŒnfziger Jahren Spitzel der Stasi war. Der Autor hat Kurras nach dessen Enttarnung noch persönlich getroffen und dazu befragt.
Bitte bestellen Sie dieses Buch (und ĂŒberhaupt: alle BĂŒcher die Sie brauchen) in der Buchhandlung WeltbĂŒhne (auch im Versand). WeltbĂŒhne muĂ bleiben.
Die Leute, die ihre BĂŒcher in der Buchhandlung WeltbĂŒhne bestellen, wissen, warum sie das tun.
Wer dort im Katalog der NeubĂŒcher sucht, findet mehr zum Thema.
Ein zweites Ereignis am 2. Juni 1967 markierte einen Einschnitt in der Musikgeschichte: die Veröffentlichung des Albums Sgt. Pepperâs Lonely Hearts Club Band von den Beatles.
Zufall, natĂŒrlich. Aber ZufĂ€lle machen manchmal einen Radius sichtbar.
1. Juni
Auch wenn Sie es noch nicht gewuĂt haben sollten: Der 1. Juni ist mein ganz persönlicher, ganz privater Feiertag, Tag des RĂŒckzugs, den ich – vielleicht wissen Sie es – nicht zufĂ€llig auf dem Kaiserberg zubringe, und dort zwar nicht unfreundlich reagiere, wenn ich angesprochen werde, aber lieber nicht angesprochen werden möchte.
Das hat damit zu tun, daĂ – zufĂ€llig – einige Ereignisse und Wendepunkte meines Lebens auf einen 1. Juni fielen.
So auch der Beginn des Weblogs AMORE E RABBIA heute vor 5 Jahren.
Bis gestern waren es 1317 Notate.
Da ich also heute eigentlich nur mitzuteilen habe, daĂ ich heute eigentlich nichts mitzuteilen habe, empfehle ich einen RĂŒckblick auf das erste Notat vom 1. Juni 2012 und ein paar weitere zufĂ€llig ausgewĂ€hlte aus den ersten Monaten.
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So schön kann Vergangenheit sein. Macht sie euch zunutze. Kampf um Befreiung ist immer Kampf gegen Vergessen.
Wenn die so nĂŒtzliche REFLEXION DER ZEIT sich nicht in selbsttĂ€uschender Nostalgie verlieren soll, ist es hilfreich, sich öfter und genauer zu erinnern.
Bis die Tage.
























