Narrenhände


Oh, wie sie mir aus tiefster Seele verhaßt sind, diese süffisanten Besserwisser und Nichtsversteher, die sich originell finden, bloß weil es ihnen gelingt, die Mitwelt mit ihrer Eindimensionalität anzuöden.
Das einzige, was diesem regressiven Spießbürger im Leben gelungen ist: der Verlust seiner Lebendigkeit. Drum wähnt er sich der Welterkenntnis nahe, die verkünden zu müssen er glaubt, dieser Trottel.
Nein, er lobpreist nicht den Müßiggang, diesen eigentlich recht angenehmen Zustand, von dem der bewußt lebende Mensch sich in der Arbeit erholt. Er lobpreist einen Zustand, der einen unangenehmen Geruch hinterläßt.
Das muß man sich so vorstellen:
Er (bölkt): „Äh mach doch ma wat zu essen äh!“
Sie (kreischt): „Äh mach dir doch selber wat zu essen!“
Das Leben ist voller Höhepunkte.
Was ist das jetzt? Ein Gemütsnazi, der sich wohl noch für einen Anarchisten hält?
Früher hätte ich gesagt: Einer, der vom KBW kommt oder dorthin unterwegs ist.

CARPE DIEM!
oder:
„Kick out the devil’s sin, pick up pick up a good good book now!“

P.S.: Zu der Brückengeländerparole da drunter „Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe“. Tut mir leid, lieber Aphorist, daß Sie mich heute in sarkastischer Stimmung vorfinden. Aber was mir dazu einfällt ist das:
Freiheit heißt nicht, tun zu können was man will, sondern nicht tun zu müssen was man nicht will.

Dafür muß ich keine Gründe suchen.

Neu in der Weltbühne: Seeßlen über Trump

Die heutige Buchempfehlung:

Georg Seeßlen: Trump! Populismus als Politik. Verlag Bertz und Fischer 2017. 144 Seiten, 43 Fotos. (NB1382) 7,90 Euro
Verlagstext:
Wie ist Trumps überraschender Wahlsieg zu erklären? Was läßt sich aus seinem Aufstieg zum mächtigsten Mann der Welt über Wesen und Formen populistischer Politik lernen? Wie ist es überhaupt um die Zukunft der westlichen Demokratie bestellt? Und was kommt auf uns zu, wenn Donald Trump die Politik der USA bestimmt?
Wir leben in einer großen Erzählung der Demokratie. Aber wir leben auch in einer großen Blase des Entertainment, der Kulturindustrie und der populären Mythologie. In der ersten Erzählung geht es um Interessen, um Erklärungen, Informationen, um rationale Entscheidungen, um Gesetze, Verträge und Verhandlungen. In der zweiten Erzählung indes geht es um Bilder, Mythen, Emotionen, Identifikationen, Spiele, Fantasien. Politik spielt sich längst in beiden Erzählungen ab, Politiker verkaufen sich wie Pop-Stars, und die sozialen Wahrheiten werden nicht in Regierungserklärungen, sondern in Kriminalromanen, Hollywood-Filmen und Comedy Shows verhandelt. Bislang schien es freilich, dass die meisten Menschen sehr wohl unterscheiden können zwischen den Sphären von politischer Realität und medialer Fiktion. Aber offensichtlich fällt diese Unterscheidung immer schwerer.
Der Aufstieg populistischer Bewegungen, Parteien und Personen in den letzten Jahren hat ebenfalls auf diesen beiden Ebenen stattgefunden. Auf der Ebene der politischen Diskurse (als scheinbare Auflehnung gegen das „Establishment“, als Neo-Nationalismus, Anti-Liberalismus und vieles mehr) und auf der Ebene des Entertainments (als große Show, als Verlängerung des Trash-Fernsehens, des Sensationsjournalismus und der Werbebilder in die politische Welt).
Der Präsident Donald Trump ist in der ersten Erzählung so gut wie gar nicht zu erklären. Um es rundheraus zu sagen: Seine Wahl ergibt de facto keinen Sinn, sie ist Nonsens, wenn auch natürlich gefährlicher Nonsens. Sieht man aber die andere Erzählung an, die des Entertainments und der populären Kultur, so wird rasch klar: Der Präsident Donald Trump ist ihr Produkt.

Ich kann das ja verstehen, wenn man nicht gerade große Lust hat, sich mit einem der unappetitlichsten Themen der Gegenwart zu beschäftigen. Aber man soll nicht die Seife mit dem Dreck gleichsetzen.
Auch wird von manchen Leuten darauf hingewiesen, daß die Texte von Georg Seeßlen nicht die allerleichtesten sind. Aber die Anstrengung lohnt sich.
Auch soll noch einmal daran erinnert sein, daß es tatsächlich nicht nur darauf ankommt, welche Bücher, sondern auch: welche Buchhandlung. Bestellen Sie dieses Buch (und überhaupt: alle Bücher) in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand).
WELTBÜHNE MUSS BLEIBEN.

Vielleicht argwöhnen manche: Ach, wenn man da hingeht, dann trifft man da doch bestimmt die Typen aus der Duisburger linken Szene, Linkspartei und so!
Da kann ich entwarnen. Von denen würde doch nie mal jemand seinen Fuß in diese Buchhandlung setzen.

Kommt und holt euch den neuen Metzger!

DER METZGER, das satirische Magazin. Neu: Nr. 121.

Und das steht drin:

Jakop Heinn: Gauck hat den Knall gesehen. Aber das glaubt er bloß.

Helmut Loeven: Und solche Leute dürfen wählen. Über hilflosen Antifaschismus und Was ist der Trump eigentlich für einer?

Jakop Heinn: Und überhaupt das alles. Der Dauerstreit in der AfD wird dieser Partei kaum schaden.

Ottokar Grobe: Das habe ich doch gleich gesagt. Knötter-Kommentar (Premiere).

Dokument: Ulla Jelpke zur fortdauernden Diskriminierung von Nazi-Opfern.

Versagt vor der Geschichte – Versagen mit Absicht. Kommentare aus der VVN zum Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens.

Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal u.a.: Satire ist das, was Satiriker machen; Meine Probleme mit der Menschheit; Briefmarkensammlung.

Lina Ganowski: La Notte. Diesmal: „Good bye, Ruby Tuesday“, eine Liebesgeschichte. Gefühle und Lüste unter Frauen.

Lothar Röse: 2016 – postfaktisch. Es kommt vielleicht darauf an, die Dinge wieder öfter bei ihrem Klarnamen zu nennen; anderenfalls wird nicht nur die Begriffs-Verwirrung heillos. Die Wahl von Faschisten quittieren die „Märkte“ nicht von ungefähr mit Höchstkursen.

GroßArt Presseagentur kann Fake-News besser.

Herbert HEL Laschet-Toussaint: Vergeßt mir nicht den Peter Hacks!

Das Heft kostet 3 Euro.
Besorgen! Bestellen! Schicken lassen! Oder in der Buchhandlung Weltbühne kaufen! Lesen! Weiterempfehlen! Draus zitieren! Und schließlich: Abonnieren! Denn: Wer abonniert, hat mehr von Metzger.

Gestern: Rosenmontag und die Gegend hier

oder: Eine Art, den Regen zu beschreiben.

Das durch den Rosenmontag (übergesetzlicher Feiertag im Rheinland) verlängerte Wochenende habe ich genutzt, wie ich es geplant hatte. Nämlich: Die METZGER-Ausgabe Nr. 121 vollendet, d.h. für den Druck vorbereitet. In der Nacht zum Montag (bis zum Morgengrauen) habe ich die letzten Zeilen gesetzt, am Montag mußte ich nur noch die Bögen montieren (32 Seiten auf 8 Bögen). Und dann, am Nachmittag, wollte ich an die frische Luft. Also schritt ich ein paar Neudorfer Straßen entlang und durchschritt zugleich einen typischen

NIEDERRHEINISCHEN LANDREGEN.

Solch ein Regen ist typisch für diese Gegend. Der Niederrheinische Landregen ist ein heftiger Regen, der lange dauert. Es kommt viel Wasser pro Minute runter, und das den ganzen Tag lang. Dieser Regen prasselt auch nicht, sondern er rauscht.
Der Niederrheinische Landregen wird veranstaltet zu dem Zweck, daß die (für den Niederrhein typische) lehmige Erde an den Schuhen festklebt und so in die Treppenhäuser und letztlich in die Wohnunterkünfte hineingetragen wird. Der Regengott hat gesagt: „Wenn ihr glaubt, daß es euch etwas nützt, wenn ihr die Wege asphaltiert, dann seid ihr schief gewickelt.“ (Gilt auch, wenn man nicht an (Regen-)Götter glaubt).

Das Schöne an dem Regen ist ja, daß, wenn man nach Hause kommt, es drinnen trocken ist, aber draußen weiterregnet. Dieser Moment des Glücks blieb mir gestern verwehrt. Denn als ich nach Hause kam, hörte der Regen auf, genau in dem Moment, wo es keinen Zweck hat.

Es hat den Anschein, daß – a la longue – der Wettergott (da! schon wieder!) es mit den Ostermarschierern besser meint als mit den Karnevalsjecken, denen ich mich ja, wie Sie schon ahnten, nicht zugehörig fühle. Dennoch tut’s mir für die leid. Man ist ja schon froh, daß es überhaupt lokale und regionale Besonderheiten gibt, Profil, Differenz, damit es nicht überall gleich aussieht und es sich nicht überall gleich anhört.
Aber daß der Regen aufhört, wenn es ruhig weiterregnen könnte – soweit muß es doch nun wirklich nicht kommen.

Ne? Is klar.

Ist Ihnen auch klar, daß der Rosenmontag, beziehungsweise das ganze durch ihn verlängerte Wochenende, mancherorts als Zeit der Kontemplation gefeiert wird, zum Beispiel dort, wo die fast vollendete METZGER-Ausgabe Numero 121 ganz vollendet werden soll.
Ich will Ihnen gern zu ein paar (präzise gesagt: fünf) kontemplativen Inspirationen verhelfen – durch Recurse auf die ersten fünf Monate dieses Weblogs. Denn wisse: wer auf der Suche nach der Zukunft ist, muß in alten Papieren wühlen (hier: in alten Notaten herumstöbern).

Drum klicken Sie mal hier,
und klicken Sie mal hier,
und klicken Sie mal hier,
und klicken Sie mal hier,
und klicken Sie mal hier.

Viel Freude (ohne Uniform, ohne Blaskapelle).

Dieses Buch fehlt Ihnen noch:

Aber nicht mehr lange.
Denn es ist passiert:
Was lange währt, wird endlich Buch.
Helmut Loeven: Barbara lächelt.
Wirklich wahre Geschichten, die tatsächlich passiert sind.
Trikont-Verlag
76 S. 10 Euro
ISBN 978-3-945634-17-2

21 Kurzgeschichten,
unglaubliche Geschichten, Glaub-ich-nicht-Geschichten, Kriminalgeschichten, Was-soll-man-dazu-sagen-Geschichten, Liebesgeschichten, Frauengeschichten
dazu drei Gedichte, einige Abbildungen
und ein Anhang: Theater des Schreckens: 8 Szenen, die man im Stadttheater nicht sehen will.

„Geldtransporte überfallen – aus dem Alter bin ich doch nun wirklich raus.“

Wenn das Buch in ein paar Tagen mit der ISB-Nummer im VLB des Börsenvereins registriert ist, dann ist es auch überall im Buchhandel erhältlich (und dann auch bei Amazon). Bis dahin ist es erstmal nur in der Buchhandlung Weltbühne erhältlich für 10 Euro bei portofreier Lieferung

bestellungen@buchhandlung-weltbuehne.de

– oder dort abholen (Gneisenaustraße 226, Duisburg-Neudorf), allerdings nicht am kommenden Montag (Rosenmontag), denn dann ist die Buchhandlung geschlossen (Grund: Rheinland).

DAS BUCH DAS IST JETZT NEU DA,
ES ÄRGERT SICH DER WOJNA.

„Wo waren Sie letzten Samstag? Warum war der Laden zu?“

Wir waren am Samstag in Düsseldorf: Landesdegiertenkonferenz der VVN-BdA. Das gehört sich so.
Haus der guten Einstellung.

Wir sind mal wieder ganz früh da. Die anderen kommen noch.
Und da sind sie schon:


Seit Jahrzehnten ist der Weltbühne-Büchertisch Gast bei den Landesdelegiertenkonferenzen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten.

Konzentration!

Büchertisch mit niemand dahinter.

Büchertisch mit jemand dahinter.

Nach der Revolution gibt es Kaffee und Kuchen.
Manchmal aber schon vor dem Bericht der Antragskommission.

WIE VIEL SCHÖNER IST DAS LEBEN,
WENN EINEN KAFFEE ES TUT GEBEN!

Es ist an der Zeit

Ich bitte um Aufmerksamkeit für diese Veranstaltungsreihe – auch wenn der erste Termin schon vorbei ist und der zweite schon morgen.
Geht hin und laßt euch was einfallen, wie man diese und entsprechende Initiativen stärken kann. Wo ein Wille ist, ist auch eine Idee.

Die Tür bleibt zu

The door stays too.
La porte reste fermé.
De doer mot dicht.

Einmal muß es gesagt werden:
Am kommenden Samstag, 18. Februar 2017, ist die Buchhandlung Weltbühne geschlossen.
Wir sind nämlich mit Büchertisch bei der VVN-Landeskonferenz.

An diesem (NUR an DIESEM) Samstag ist es nichts mit „Hereinspaziert“.
Aber man kann die zue Tür begucken.

Rive Gauche

Die Wilde-Dinger-Party im Panama-Club war prima.
Zwar ist man von Hochfeld/Neudorf (also: Mitte) mit der Linie 1 fast den halben Tag bis nach Obermarxloh unterwegs. Aber in einer fröhlichen Reisegesellschaft fängt die Party schon in der Straßenbahn an.
Angekommen, fühlt man sich wie angekommen im Quartier Latin.

Gastgeber Werner Muth freut sich, daß alle gekommen sind.
Darüber freuen sich auch alle, die gekommen sind.

Stefan Schlensag alias Blind Joe Black.

Lütfiye Güzel.

Helmut Loeven kennen alle / kennt keiner (das bin ich).

Auch Werner Muth gibt zum besten.

Vielleicht sind demnächst hier auch Tonaufnahmen zu hören oder bewegte Bilder zu sehen. Denn wir sehen nicht nur gut aus, sondern hören uns auch gut an, und unsere Bilder sind erst recht schön, wenn sie sich bewegen.

Fotos: (C) Hafenstaedter

Ja, Sie brauchen einen Bundespräsidenten.

Brauchen wir noch einen Bundespräsidenten? So wird gleich die ganze Institution in Frage gestellt (wobei der in der Verfassung festgeschriebene Aufgabenbereich dieses Verfassungsorgans ausgeblendet wird). Aber solche Fragen werden gern gestellt. Denn man möchte ja wenigstens das abschaffen, was eigentlich gar nicht weiter schadet.
Ich meine: Ja, Sie brauchen einen Bundespräsidenten. Es ist wichtig, daß alle fünf Jahre einer gewählt wird. Das „Kandidatenkarussell“ ist schon recht unterhaltsam, vor allem, wenn, wie seinerzeit Heidmann (oder Heitmann?), einer durchfällt. Die Wahl selbst ist eine gute Show, vor allem, wenn es mehrere Durchgänge gibt. Sollte ich mal – gottbehüte! – in der Bundesversammlung sitzen, dann würde ich auch nicht gern schon nach dem ersten Wahlgang nach Hause geschickt. Wenn schon denn schon!
Die Präsidentenwahlen boten guten Anschauungsunterricht: Etwa, als vorgeführt wurde, daß Rotgrün versuchte, die CDU rechts zu überholen (Gauck contra Wulff). Oder, als die SPD-Kandidatin (Gesine Schwan) nicht von allen SPD-Deputierten gewählt wurde. Daran sollte man sich erinnern, wenn die SPD mal wieder eine knappe Koalition zusammenzubringen versucht, was schon in Hessen schiefging.
Die Wahl des Bundespräsidenten hat was von den Abiturentlassungsfeiern, wie sie zu meiner Zeit noch waren. Samstags nach der zweiten Stunde versammelte sich die „Schulgemeinde“ ab Mittelstufe inclusive stolzen Eltern, Ehemaligen, Löbenichtern, Jubilaren in der Aula zu einem würdevollen Spektakel mit Schulorchester. Alle in dunklem Anzug mit Krawatte. Die ersten beiden Stunden aber war noch normaler Unterricht. Und stellen Sie sich das bitte vor: Mathematik und Erdkunde im dunklen Anzug mit Krawatte. Das ist Surrealismus! Das ist Bunuel!

Komplettierung der Serie: Zweimal halb, einmal ganz, einmal mit

Nach Prélude und einmal halb, dann nochmal halb und einmal ganz, diesmal also mit.
(Happy End).



Ich finde, sie könnte für die Schlankheits-Diät einer Frauenzeitschrift Modell stehen.
Aber Andrea aus Bad H. hatte eine bessere Idee.

Isn’t she pretty?

Foto(s): Tyrallis-Archiv

Wenn schon Bundespräsident, warum nicht lieber den?

Neu in der Weltbühne: Basiswissen über die Armut

Christoph Butterwegge: Armut. PapyRossa Verlag Reihe Basiswissen 2016. 132 S. 9,90 Euro
Verlagstext:
„Armut“ ist ein brisanter, weil politisch-normativer, emotional besetzter und moralisch aufgeladener Begriff. Christoph Butterwegge diskutiert den Armutsbegriff, wirft einen Blick auf die Geschichte der Armut und vermittelt die theoretischen Grundlagen. Er stellt die Hauptrichtungen der Armutsforschung vor, erläutert die gängigen Methoden der Armutsmessung und hinterfragt die statistische Datenlage, wie sie die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung dokumentieren. Neben den unterschiedlichen Erscheinungsformen und den Folgen der Armut für die Betroffenen wie die Gesellschaft beschäftigen ihn die Entstehungsursachen und die wenig überzeugenden Erklärungsansätze der (Medien-)Öffentlichkeit. Abschließend geht es um den Kampf gegen die Armut sowie die Frage, welche Maßnahmen hierbei Erfolg versprechen und ob das bedingungslose Grundeinkommen ein Patentrezept darstellt.
Christoph Butterwegge, Prof. Dr. rer. pol., Jg. 1951, lehrte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Sozialstaatsentwicklung und Armut; Rechtsextremismus, Rassismus und (Jugend-)Gewalt; Migration, Integration und Minderheitenpolitik.
„Christoph Butterwegge öffnet die Augen für die wirklichen Zustände in unserem Land.“ (Rudolf Walther, neues deutschland).

Von der Partei Die Linke als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen. Na, da heißt es jetzt wohl: Daumen drücken!

Und weil es eben nicht nur darauf ankommt, worüber und wie und mit welche Mitteln man sich informiert, sondern auch, welche Strukturen vonnöten sind und wen man nicht im Stich lassen darf, folgt hier noch ein Vorschlag – in der Hoffnung auf einen Rest von Bewußtsein, daß es ein bißchen von einem selber abhängt, ob das ganze Land in materieller und geistiger Armut versinkt:
Bitte bestellen Sie dieses Buch (und überhaupt: alle Bücher die Sie brauchen) in der Buchhandlung Weltbühne (auch im Versand). Weltbühne muß bleiben. Weltbühne muß wirken.

Wat? Nikolaus im März?

Die Veranstaltung wird bestimmt gut.
Hingehen! Los!

P.S.: Werner Zapp (Bild oben rechts) zeigt eine neue Krawattenmode. Ohne Knoten, geht auch.
Jetzt sag ich Ihnen mal was: Werner Zapp hat mich nach der Lesung am letzten Samstag angesprochen auf den ÜBERNÄCHSTEN Autorenplausch im September, und zwar zusammen mit Lütfiye Güzel. Also halten Sie sich den September frei!
Dann kann ich meiner Kollegin sagen: Hier komme ich her, Buchholz, meine engere Heimat! Hier hat Frollein Tischer mir das kleine Einmaleins und das ABC beigebracht (und viel mehr eigentlich nicht).
Die Vergangenheit holt mich ein. Das ist gar nicht schlimm, denn ich hole ja auch die Vergangenheit ein.


Dochdoch: Die Sittardsberger Allee HAT was Gemütvolles.